05. November 2018 / 08:07 Uhr

Eutin 08 stolpert – TSV Bordesholm gelingt die Masters-Quali

Eutin 08 stolpert – TSV Bordesholm gelingt die Masters-Quali

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eutins Torjäger Rasmus Tobinski (hinten) grätscht in den Ball, Heides Keeper Torben Franzenburg (links) greift ins Leere, doch der Ball will nicht über die Linie.
Eutins Torjäger Rasmus Tobinski (hinten) grätscht in den Ball, Heides Keeper Torben Franzenburg (links) greift ins Leere, doch der Ball will nicht über die Linie. © Wottge
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Während die Konkurrenten von Eutin 08 und SV Frisia Risum-Lindholm patzten, behielt der TSV Bordesholm die Nerven im Kampf um die Qualifikation zum Hallenmasters 2019.

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Es ist vollbracht: Der TSV Bordesholm qualifizierte sich durch ein 1:1 beim SV Eichede als letzter Oberligist für das SHFV Lotto Masters am 5.Januar in der Kieler Sparkassen-Arena. Dabei profitierten die Sörensen-Schützlinge auch von Patzern der Mitkonkurrenten. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm verlor sein Heimspiel gegen den PSV Neumünster (2:3) ebenso wie Eutin 08 gegen den Heider SV (1:2). Im Kellerduell landete der VfR Neumünster einen 2:0-Heimsieg gegen Inter Türkspor Kiel.

Eutin 08 – Heider SV 1:2

Eutin 08 hat die Last-Minute-Qualifikation für das SHFV Lotto Masters durch eine 1:2-Niederlage gegen den HSV verpasst. Nach vier Teilnahmen in Folge bleibt den Rosenstädtern 2019 nur die Zuschauerrolle. „Wir haben es verpasst, weitere Tore zu machen“, haderte 08-Coach Lars Callsen mit der Effektivität. Als Christian Rave per Foulelfmeter das hochverdiente 1:0 (17.) markierte, hatten Egzon Lahi (7.), Rasmus Tobinski (8.) und Thies Borchardt (10.) bereits drei Hochkaräter versiebt. Der 08-Chancenwucher setzte sich bei Lahi (30.) und Tobinski (39.) fort. Der HSV zeigte sich indes eiskalt vor dem Eutiner Tor. Jonah Gieseler traf mit der ersten Chance zum 1:1 (32.). Den HSV-Siegtreffer servierte 08-Verteidiger Jesse Schlüter dem Heider Leif Hahn (41.) mit einem kapitalen Fehlpass. Auch nach dem Seitenwechsel boten sich den Gastgebern durch Tobinski (51.), Sebastian Witt (56./Innenpfosten) und Kevin Ferchen (72.) weitere Chancen, das Spiel zu drehen. „Wir hätten wohl noch 300 Minuten ohne weiteres Tor spielen können“, nahm Callsen die Torflaute mit Galgenhumor.

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SV Eichede – TSV Bordesholm 1:1

In einer insgesamt ausgeglichenen Begegnung fielen die Tore bereits in den ersten Minuten. Nach einem Pressschlag verlegte Schiedrichter Henning Deeg den Tatort zum Ärger der Bordesholmer in den Strafraum und entschied auf Foulelfmeter für den Platzverein. „Sehr fragwürdig“, fand der Bordesholmer Coach Björn Sörensen diese Entscheidung. Yannick Bremser erzielte vom Punkt das frühe 1:0 (8.) für die Eicheder. Zuvor hatte Jasper Bandholt ein Solo nicht erfolgreich abschließen können für die Gäste, die dann aber doch jubelten. Benedict Klimmek gelang mit einem Kopfball der Ausgleich (14.). Ein weiterer Kopfballtreffer von ihm wurde aus unerfindlichen Gründen die Anerkennung verweigert, obwohl Klimmek keinen Gegenspieler berührt hatte. „Absolut regulär“, befand Sörensen. Das Spiel blieb bis zum Schluss offen, wobei die Gastgeber bei ihren Attacken gegen die sichere Defensive der Bordesholmer zu ungenau agierten, um sie ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. „Mit diesem Punktgewinn sind wir zufrieden, auch wenn für uns etwas mehr hätte herausspringen können“, lautete das Fazit von Björn Sörensen.

Von Jan-Phillip Wottge und Reinhard Gusner

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