12. November 2019 / 13:06 Uhr

TSV Bordesholm verpasst gegen die Rosenstädter den ersten Sieg im sechsten Duell

TSV Bordesholm verpasst gegen die Rosenstädter den ersten Sieg im sechsten Duell

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Bordesholmer Jasper Bandholt (re.) setzt sich gegen Eutins Moritz Achtenberg durch.
Der Bordesholmer Jasper Bandholt (re.) setzt sich gegen Eutins Moritz Achtenberg durch. © Reinhard Gusner
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Der TSV Bordesholm wartet auf höchster Landesebene weiter auf einen Sieg gegen Eutin 08 – mit dem torlosen Remis endete auch der sechste Vergleich in der Fußball-Oberliga ohne dreifachen Punktgewinn für den TSVB.

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Da sich in Halbzeit eins lange Zeit vieles nur zwischen den Strafräumen abspielte, versuchte der souveräne Bordesholmer Keeper Thorsten Schütt seine in der Offensive flügellahmen Mitspieler mit einem Weckruf aufzurütteln: „Männer, mehr, das ist zu wenig da vorne!“ Doch Schütt verbuchte damit nur einen Teilerfolg. Zwar wurden die Angriffe insgesamt zielstrebiger, aber zu oft trafen die Bordesholmer bei ihren Offensivaktionen falsche Entscheidungen, und der erfolgreiche Abschluss bei den Großchancen blieb aus. Die größte hatte Felix Schlagelambers, der getreu seinem Vornamen zum Glücklichen hätte avancieren können: Als dem unbedrängten Eutiner Torwart Nikolas Wulf bei einem Abwurf der Ball aus den Händen rutschte und vor den Füßen des verdutzten Schlagelambers landete, brachte jener das filigrane Kunststück fertig, das Spielgerät am leeren Gästetor vorbeizuzirkeln (38.). Drei Minuten danach scheiterte Malte Lucht an Wulf. „Hoffentlich rächt sich das alles nicht“, befürchtete Peter Brandt, der langjährige frühere Ligamanager der Bordesholmer in der Halbzeit.

Sörensen: „Wir müssen wieder einfacher und schnörkelloser spielen, um zum Erfolg zu kommen.“

Tat es nicht – zumindest nicht durch ein Gegentor. Doch weil die Gastgeber auch im zweiten Durchgang schlampig mit ihren Tormöglichkeiten umgingen, reichte es nur zu einer vermeidbaren Nullnummer. Der gewann bei aller Enttäuschung der Bordesholmer Coach Björn Sörensen dennoch etwas Positives ab: „Das erste Spiel der Saison, in dem wir die Null gehalten haben“, stellte er fest, vermisste aber Zählbares auf der anderen Seite und forderte: „Wir müssen wieder einfacher und schnörkelloser spielen, um zum Erfolg zu kommen.“

Dazu hat seine Elf am Sonntag beim Spitzenreiter SV Todesfelde die Gelegenheit. Dort erwarten den TSV die Ex-Bordesholmer Sebastian und Benedict Klimmek – und deutlich mehr Arbeit in der Defensive als gegen vergleichsweise harmlose Eutiner.

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Der Bordesholmer Maximilian Musci (re.) versucht sich mit allen Mitteln gegen den Eutiner Sören Lepin durchzusetzen. Zur Galerie
Der Bordesholmer Maximilian Musci (re.) versucht sich mit allen Mitteln gegen den Eutiner Sören Lepin durchzusetzen. ©

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