16. April 2019 / 12:38 Uhr

TSV Bordesholm zittert sich zum Sieg gegen Schlusslicht Lägerdorf

TSV Bordesholm zittert sich zum Sieg gegen Schlusslicht Lägerdorf

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Bordesholmer Sebastian Klimmek (Mitte) lenkt den Ball an den Lägerdorfern Matteo Chionidis (li.) und Christian Lipinski, aber auch am Tor vorbei.
Der Bordesholmer Sebastian Klimmek (Mitte) lenkt den Ball an den Lägerdorfern Matteo Chionidis (li.) und Christian Lipinski, aber auch am Tor vorbei. © Reinhard Gusner
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Mühsam, aber immerhin: Der TSV Bordesholm holte in der Fußball-Oberliga mit dem knappen 2:1 gegen den Tabellenletzten TSV Lägerdorf den angepeilten Dreier und konnte seine Heimbilanz zahlenmäßig ausgleichen (sechs Siege, sechs Niederlagen), doch bei eiskaltem Wind konnten die Bordesholmer Kicker die Herzen ihrer Anhänger nicht richtig erwärmen.

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Drei Tage nach der 2:5-Pleite gegen den SV Todesfelde lieferten die Gastgeber so etwas wie ein Kontrastprogramm ab. Fast 70 Minuten lang waren sie überlegen, ehe in der Schlussphase vier Gegentore innerhalb von neun Minuten das finale Dilemma in Todesfelde perfekt machten. Gegen das Schlusslicht aus Lägerdorf gab es zwar einen Erfolg, aber nur eine 20-minütige überzeugende Startphase: „Eine ordentliche Leistung, so wie ich es mir vorstelle“, bilanzierte der Bordesholmer Coach Björn Sörensen im Vergleich zu dem, was dann größtenteils folgte. Die nie aufsteckenden Lägerdorfer legten ihrerseits den Vorwärtsgang ein und gingen nach einem krassen Fehlpass des Bordesholmers Benedict Klimmek durch Yanneck Kuhr (37.) nicht unverdient in Führung.

Die Bordesholmer starteten auch nach der Pause gut, gingen durch ihren „Knipser“ Sebastian Klimmek mit 2:1 in Führung (48., 63.), um dann wieder unerklärlich nachzulassen. „Da haben wir wieder den Zugriff verloren“, wunderte sich auch Sörensen. Und der Gastgeber hatte auch Glück, denn Lasse Engel brachte den Ball nicht im leeren Bordesholmer Kasten unter (76.). „Vielleicht hatte sich bei uns nach dem 2:1 schon ein Gefühl der Zufriedenheit breit gemacht“, mutmaßte Sörensen später. Er war verständlicherweise auch mit dem letzten Teil der Präsentation seiner Schützlinge nicht zufrieden: „Unser Anspruch muss sein, souveräner zum Sieg zu kommen.“

Mit diesem mühsamen Pflichtsieg sind die Bordesholmer ihrem Ziel „Klassenerhalt“ jedenfalls ein großes Stück näher gekommen. Sie haben mit den vier Gegnern bis zum Saisonende zwar noch ein knackiges Restprogramm vor der Brust, können bei nunmehr 37 Punkten aber ihre zielgerichteten Planungen für eine weitere Oberliga-Spielzeit intensivieren.

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