13. September 2020 / 19:37 Uhr

"Haben um Ausgleich gebettelt": TSV Burgdorf trotz Blitzstart gegen Stelingen nur remis

"Haben um Ausgleich gebettelt": TSV Burgdorf trotz Blitzstart gegen Stelingen nur remis

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Burgdorfs Trainer Frank Weber ärgert sich darüber, dass seine Mannschaft nicht an die starke Leistung in der ersten Halbzeit angeknüpft hat.
Burgdorfs Trainer Frank Weber ärgert sich darüber, dass seine Mannschaft nicht an die starke Leistung in der ersten Halbzeit angeknüpft hat. © Debbie Jayne Kinsey
Anzeige

Noel Köhler hat die TSV Burgdorf in der Landesliga Nord im Heimspiel gegen den TSV Stelingen früh in Führung gebracht. Drei Punkte war sein Treffer jedoch nicht wert, denn die Gastgeber ließen im zweiten Abschnitt nach. "Wir haben regelrecht um den Ausgleich gebettelt", ärgerte sich Coach Frank Weber.

Anzeige

Die TSV Burgdorf hat sich vom TSV Stelingen 1:1 (1:0) getrennt – leistungsgerecht, jedes Team besaß eine bessere Halbzeit. Vor der Pause waren die Gastgeber, nach dem Seitenwechsel die Gäste das bessere Team. Die Burgdorfer legten einen perfekten Start hin. Schon nach fünf Minuten stand es 1:0, als Noel Köhler einen Ball, den Stelingens Torhüter Darwin Voigt noch entschärfen konnte, über die Linie drückte.

In der Folgezeit blieb die TSV spielbestimmend. „Wir kamen in der ersten Halbzeit nicht so gut rein. Da hat man gemerkt, dass uns neun Spieler gefehlt haben“, sagte Stelingens Trainer Marko Orsolic. Sein Gegenüber Frank Weber verstand nicht, „warum wir nach der Pause nachgelassen haben, da haben wir regelrecht um den Ausgleich gebettelt“.

Mehr Berichte aus der Region

Und dieser Treffer fiel dann auch. Nach einem Eckball von Anil Yesil konnte die Burgdorfer Abwehr den Ball nicht klären, Immo Caspers netzte zum 1:1 ein (65.). Ein Tor, dass sich der neue Stelinger Stürmer auch verdiente. „Er hatte vorher viele Chancen. Ich habe ihm gesagt, dass er sein Tor noch machen wird“, berichtet Orsolic.

Trainer sind sich bei roter Karte einig

Zwei Aufreger gab in der finalen zehn Minuten. Nach einem Foul an Silvan Udun, das nach Meinung von Frank Weber ein glasklarer Strafstoß war, blieb ein Elfmeterpfiff aus. Auch bei einer anderen strittigen Szene stand Udun im Mittelpunkt. Nach einem Foul an Paul Kiyedi sah der Einwechselspieler glatt die rote Karte.

Was Weber aufregte, konnte auch Orsolic nicht verstehen. „Paul wird eher von der Seite getroffen. Die Entscheidung war zu hart“, sagte der Coach, dessen Aufsteigerteam vier Punkte aus zwei Partien geholt hat. Die TSV Burgdorf spielte nach dem 2:2 gegen Heeßel erneut Remis.