18. Oktober 2021 / 16:39 Uhr

TSV Eintracht Bückeberge wirft den SC Hemmingen-Westerfeld aus dem Bezirkspokal

TSV Eintracht Bückeberge wirft den SC Hemmingen-Westerfeld aus dem Bezirkspokal

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Im Stadion am Bad rollt am Freitagabend wieder der Ball.
Symbolbild © Sportbuzzer
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Im Bezirkspokal sind die beiden Schaumburger Vertreter in das Viertelfinale eingezogen. Während sich die Landesliga-Fußballerinnen der SG Rodenberg keine Blöße gaben und einen souveränen Sieg einfuhren, bezwang der TSV Eintracht Bückeberge den klassenhöheren SC Hemmingen-Westerfeld dramatisch im Elfmeterschießen.

TSV Schulenburg – SG Rodenberg 0:3. Letztlich ungefährdet hat das Landesliga-Frauenteam der SG Rodenberg durch ein 3:0 gegen den TSV Schulenburg die nächste Runde des Bezirkspokals erreicht. Wobei SG-Trainer Dirk Trapphagen dem klassentieferen Gegner Respekt für dessen vorbildliche kämpferische Einstellung zollte.

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Zwar habe die SG die Gastgeberinnen tief in die Defensive gedrängt, diese hätten jedoch „toll dagegengehalten“ , sich in „jeden Schuss geworfen“ und es der SG so schwer gemacht. Entgegen kam den Rodenbergerinnen, dass Melina Langer mit dem 1:0 in der vierten Minute früh der erste Treffer gelang. Nele Korte legte kurz vor der Halbzeit das 2:0 (43.) nach, so dass der SG-Sieg nie in Gefahr geriet. In der 89. Minute setzte Maike Wittekindt mit dem 3:0 den Schlusspunkt. Dabei habe das Team noch einige Möglichkeiten liegen gelassen, wovon drei Treffer an Pfosten und Latte zeugen würden, so Dirk Trapphagen. Angesichts der engagierten Gegenwehr Schulenburgs gehe das 3:0 jedoch in Ordnung.

SGR: Führing, Priesett, Wittekindt, Golombek, Seynabou Trapphagen, Liu Trapphagen, Otto, Langer (67. Krallmann), Korte, Zimmermann, Meier.

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TSV Eintracht Bückeberge – SC Hemmingen-Westerfeld 0:0, 4:2 n. E. „Das war aus meiner Sicht phänomenal“, freute sich TSV-Trainer Andreas Pulte. Denn einen wirklichen Klassenunterschied zwischen seinen Bezirksligistinnen und dem Landesligisten aus Hannover, sahen er und die Zuschauer nicht. „Wir haben uns nicht versteckt und die Mädels waren total diszipliniert“, lobte er seine Mannschaft, die mit vielen jungen Spielerinnen in die Partie ging. Diese stand trotz der guten Leistung jedoch immer auf Messers Schneide. Denn schon nach der regulären Spielzeit hätte sein Team gewinnen können. Es hätte jedoch auch durch Kleinigkeiten genauso gut in die andere Richtung ausgehen können. Da es nach 90 Minuten jedoch torlos blieb, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Dort behielten die Gastgeberinnen dann allesamt die Nerven. Nina Bekemeier, Mareike Bartels, Jule Wagner und Maria Gilles trafen für den TSV. Für den SC trafen jedoch nur Lara Müller und Nadine Schneider. Eine Schützin setzte den Ball neben das Tor, die Vierte scheiterte an der erst 16-jährigen TSV-Torhüterin Marieke Litzke. „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, ich bin völlig zufrieden“, so Pulte.

TSV: Litzke, Dittmann, S. Koller, Bartels, Serinek (77. Wagner), Schmidt (63. Gilles), Drechsel, Pelzer, Hussain Haji, Bekemeier, Bauer (46. M. Koller).

Die Damen des SC Deckbergen-Schaumburg spielen am 31. Oktober bei der SG Schamerloh um den Viertelfinaleinzug.