29. Januar 2020 / 10:24 Uhr

TSV Flintbek startete vom letzten auf den sechsten Platz durch

TSV Flintbek startete vom letzten auf den sechsten Platz durch

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Flintbeker Torben Frahm (Nr. 11) traf insgesamt siebenmal und wurde am häufigsten von seinen Teamkollegen gefeiert.
Der Flintbeker Torben Frahm (Nr. 11) traf insgesamt siebenmal und wurde am häufigsten von seinen Teamkollegen gefeiert. © Reinhard Gusner
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Verbandsliga Ost: Aufsteiger Flintbek "sensationell" in Neulings-Saison - Klassenerhalt kommt näher

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Als Neuling zahlte der TSV Flintbek in der Fußball-Verbandsliga Ost anfangs kräftig Lehrgeld, fand sich dann aber zunehmend besser zurecht und überwintert als Aufsteiger auf dem sechsten Tabellenplatz.

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Zwischenbilanz für Trainer Szellas erfreulich

Als „sensationell“ bezeichnet Flintbeks Coach Wolfgang Szellas diese Zwischenbilanz, „unsere 29 Punkte haben uns dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher gebracht. Ebenso wichtig ist, dass wir uns als Kollektiv toll entwickelt haben und ein richtiges Team geworden sind.“ Szellas, der die Flintbeker erst im Sommer übernommen hatte, ist „hochzufrieden, wie wir es als Mannschaft auf dem Platz machen."

Der Weg dorthin ist ein kontinuierlicher. Nach zwei Spieltagen waren die Flintbeker Tabellenletzter, ehe sie den Lichtschalter anknipsten und den Weg aus dem Tabellenkeller fanden. Sechs von sieben Spielen wurden fortan gewonnen, ehe es zwei Niederlagen gab. Zwei Punkteteilungen folgten zum Abschluss des Jahres zwei Siege.



Von den sechs Heimerfolgen begeisterten die Fans vor allem die Siege gegen den ASV Dersau auf Naturrasen (6:1) sowie auf Kunstrasen die gegen den MTV Dänischenhagen (5:1), Rot-Schwarz Kiel (3:0) und gegen die Probsteier SG 2012 (3:2).Schon vor dem Saisonauftakt wusste Szellas, dass er personell viel würde improvisieren müssen.

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28 Spieler für ein Halleluja

Seine Prognose, dass „mehrere meiner Spieler alleine schon aus beruflichen Gründen immer wieder mal ausfallen“ sollte sich oft bewahrheiten. Das führte dazu, dass er insgesamt 28 Spieler einsetzen musste. Der Ausfall von Torjäger Mirco Knust (4 Tore), der sein letztes Spiel am 6. Oktober gegen Inter Türkspor Kiel II machte und es dann wegen seiner Verletzung nur noch am 3. November mit einem Kurzeinsatz versuchte, konnte gut kompensiert werden.

Die Fotos des Jahres 2019 aus dem deutschen Amateurfußball:

Alle auf den Ball! Bei der vom SPORTBUZZER mitveranstalteten #Bolzplatzhelden-Turnierserie in Göttingen zeigen die F-Junioren vollen Einsatz. Zur Galerie
Alle auf den Ball! Bei der vom SPORTBUZZER mitveranstalteten #Bolzplatzhelden-Turnierserie in Göttingen zeigen die F-Junioren vollen Einsatz. ©

Torben Frahm (7 Tore), Yannick Raudzus und Dariush Sommerfeld (je 5) sprangen in die Bresche, und Hauke Göllner traf in den beiden letzten Spielen dreimal.Dass bei der Zwischenbilanz für die Flintbeker bereits fast alles klar ist für den Klassenerhalt, will Wolfgang Szellas noch nicht unterschreiben: „Ich gehe mal davon aus, dass wir dafür mindestens 35 Punkte brauchen. Das bedeutet, wir müssen am besten noch dreimal gewinnen.“ Den Anfang wollen die Flintbeker zur Fortsetzung der Rückrunde am 8. März im Heimspiel gegen den 1. FC Schinkel machen.