12. Juni 2019 / 15:42 Uhr

Wo sind sie denn? Der TSV Gestorf sucht nach Katastrophensaison neues Personal

Wo sind sie denn? Der TSV Gestorf sucht nach Katastrophensaison neues Personal

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Weg ist er - im doppelten Sinn: Kevin Goldschmidt (links) wird hier von Golterns Manuel Keil stehen gelassen - und verlässt zur neuen Saison den TSV Gestorf.
Weg ist er - im doppelten Sinn: Kevin Goldschmidt (links) wird hier von Golterns Manuel Keil stehen gelassen - und verlässt zur neuen Saison den TSV Gestorf. © deisterpics/Stefan Zwing
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Es ist eine Spielzeit zum Vergessen, die der TSV Gestorf in der Kreisliga 3 hingelegt hat. Vier mickrige Punkte bedeuten logischerweise den Abstieg in die Kreisklasse, doch auch dort wird man erst einmal kleinere Brötchen backen, denn etliche Akteure haben den Verein verlassen. 

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Nur eine Mannschaft in der Region Hannover hat in der abgelaufenen Saison weniger Punkte als der TSV Gestorf gesammelt: der AS Ambrosiana in der 4. Kreisklasse 5 mit drei mickrigen Zählern. Lediglich einen mehr hatten die Gestorfer am Ende einer Katastrophen-Saison in der Kreisliga 3 auf dem Konto.

Bilanz mit Konsequenzen

Eine verheerende Bilanz, die dem Absteiger auch mit Blick auf das kommende Spieljahr mächtig zu schaffen macht. „Uns haben einige Spieler verlassen, die sich verändern wollen. Das kann ich auch verstehen nach der Saison“, erklärt Pressesprecher Peter Baron, der bis zur Winterpause noch als Trainer fungiert hatte. Unter anderem wechseln Eric Bergmann und Kevin Goldschmidt zur Sp.Vg. Hüpede/Oerie, Justin Grube und Ahmet Seegers zieht es zum FC Eldagsen II, Tim Symolka geht zum SC Völksen.

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Nun mangelt es dem neuen Trainer Bernd Porcarelli an Personal für die neue Spielzeit in der 1. Kreisklasse. „Wir brauchen neue Spieler. Vielleicht gibt es ja noch den ein oder anderen, der Lust hat, der sich aber noch nicht traut“, richtet sich Baron mit einem Aufruf an interessierte Fußballer aus der Region.

Es soll weiter eine Reserve geben

Die Vorbereitung werden erste und zweite Mannschaft gemeinsam bestreiten, da aus der Abstiegsmannschaft der Erstvertretung gerade einmal elf Spieler übrig sind. „Insgesamt haben wir knapp 35 Spieler. Das ist zu wenig.“ Die Reserve aufzulösen und hochzuziehen, soll vermieden werden. „Die Zweite hat eine starke Saison gespielt. Die haben es verdient, zusammenzubleiben.“ Das wäre bei einer Zusammenlegung kaum möglich, da einigen Spielern doch die Qualität für die 1. Kreisklasse fehle.

Nach der Schreckensbilanz in der Kreisliga halten sich die Gestorfer mit jeglichen Ambitionen zurück. „Wir backen erstmal kleinere Brötchen. Der Aufstieg ist überhaupt kein Thema.“ Mittelfristig will man in Gestorf zwar zurück in die Kreisliga, doch vordergründig gehe es darum, ein neues Team aufzubauen. „Dafür brauchen wir neue Leute, gerne auch junge Spieler“, wirbt Baron.

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