13. September 2020 / 20:05 Uhr

Dank Kunstmann und Houck: TSV Krähenwinkel/Kaltenweide revanchiert sich in Godshorn

Dank Kunstmann und Houck: TSV Krähenwinkel/Kaltenweide revanchiert sich in Godshorn

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Im Duell: Gian Luca Kasumovic (links) und Felipe Böttcher.
Im Duell: Gian Luca Kasumovic (links) und Felipe Böttcher. © André Tautenhahn
Anzeige

"Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Godshorner einem Tor näher als wir der Entscheidung“, sagte Gästetrainer Pascal Preuß. Im Gegensatz zum TSV Krähenwinkel/Kaltenweide traf der TSV Godshorn allerdings nicht.

Anzeige

Fast genau ein Jahr haben die Krähen auf diesen Tag warten müssen, am Sonntag nutzten sie die Gelegenheit zur Revanche. Mit dem 2:0 (1:0) beim TSV Godshorn konnte der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide die bittere Heimniederlage gegen den Lokalrivalen im Langenhagener Landesligaderby vom September 2019 wieder ausbügeln.

Marcel Kunstmann und Florian Houck entschieden mit ihren Treffern eine Partie, der es indes mitunter an spielerischem Glanz fehlte und die ein Festival an Freistößen war.

Mohs und Preuß nehmen Veränderungen vor

Es besser machen als zum Saisonstart: Mit dieser Devise sowie Veränderungen in der Startelf waren beide Mannschaften nach ihren Auftaktpleiten in das Nachbarschaftsduell am 2. Spieltag gegangen.

Godshorns Trainer Niklas Mohs stellte mit Jan Krause und Gian Luca Kasumovic zwei neue Spieler in die Anfangsformation, KK-Coach ließ diesmal Tim Hübner, Kevin Malarowski und Felipe Böttcher beginnen. Mehr vom Spiel hatten zunächst vor allem die Gäste.

Bilder vom Spiel der Landesliga Nord zwischen dem TSV Godshorn und TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

Ist zur Stelle: Godshorns Torhüter Fabian Röseler. Zur Galerie
Ist zur Stelle: Godshorns Torhüter Fabian Röseler. ©

„Wir wollten es etwas defensiver angehen. Das ist aber in Ängstlichkeit ausgeartet“, sagte Mohs zum Auftritt seines Teams in der 1. Halbzeit.

Torhüter Jan Röseler konnte sich über einen Mangel an Beschäftigung nicht beklagen, wenngleich die erste ganz große Chance für KK bis zur 42. Minute auf sich warten ließ. Und die brachte prompt die Führung: Einen Freistoß von Marlon Pickert aus dem Halbfeld köpfte Kunstmann unbedrängt aus kurzer Distanz zur Führung ein.

"Zehn Spieler hinter der Mittellinie geparkt"

Nach dem Wechsel wurden die Godshorner griffiger, beim vermeintlichen Ausgleich stand der eingewechselte Sebastian Bönig jedoch im Abseits.

„Vor der Pause haben sie zehn Feldspieler hinter der Mittellinie geparkt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Godshorner dann einem Tor näher als wir der Entscheidung“, räumte Preuß ein. „Danach haben wir aber wieder Oberwasser bekommen. Wir haben gezeigt, dass wir besser waren, haben es sportlich gelöst und deutlich verdient gewonnen.“

Mehr aus der Landesliga

„Meines Erachtens hat der Schiedsrichter zwei Entscheidungen falsch beurteilt“, meinte Mohs. „Einmal hätte es Gelb-Rot für KK geben können, einmal einen Elfmeter für uns. Dann hätte sich die Statik des Spiels geändert. Wir haben nach der Pause viel versucht und alles rausgehauen, was momentan drin ist.“

Houcks Traumtor macht den Sack zu

Dieser Schwung war mit dem Traumtor von Houck allerdings dahin: In der 73. Minute nahm der Krähenwinkeler Neuzugang im Anschluss an einen Eckstoß den Ball direkt aus der Luft und drosch ihn unhaltbar für Röseler in die linke Ecke.