23. August 2021 / 17:33 Uhr

"Natürlich bitter für uns": Godshorn muss späten Ausgleich gegen Wetschen hinnehmen

"Natürlich bitter für uns": Godshorn muss späten Ausgleich gegen Wetschen hinnehmen

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hat mir seiner Mannschaft zwei Punkte aus den ersten zwei Spielen geholt: Godshorns Trainer Niklas Mohs.
Hat mir seiner Mannschaft zwei Punkte aus den ersten zwei Spielen geholt: Godshorns Trainer Niklas Mohs. © André Tautenhahn
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Als der TSV Godshorn im Heimspiel gegen TSV Wetschen in der 84. Minute das 1:0 erzielte, sah alles nach einem sicheren Sieg aus. Doch die Gäste kamen nach einem Eckstoß kurz vor Schluss (89.) noch zum Ausgleich und klauten dem Team von Niklas Mohs noch zwei Punkte. "Unterm Strich ist das Unentschieden für beide Mannschaften okay", stellte der Godshorner Trainer hinterher aber klar. 

Der TSV Godshorn ist nach zwei Saisonspielen in der Landesliga Nord noch ungeschlagen – gewonnen hat das Team von Trainer Niklas Mohs allerdings auch noch nicht. Und der eine Punkt für das erneute 1:1 (0:0) in der Partie gegen den TSV Wetschen fühlte sich längst nicht so gut an wie beim Remis eine Woche zuvor in Stelingen. Kurz vor Schluss sah es nach dem späten Elfmetertor von Tino Amberg (84. Minute) schon nach einem Heimsieg aus, doch durch den eingewechselten Ramiz Pasiov gelang den Gästen nach einem Eckstoß noch der Ausgleich (89.).

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Ob drei Zähler für die Godshorner verdient gewesen wären, darüber hätte sich diskutieren lassen. Es wäre jedenfalls ein perfektes Wochenende gewesen, an dem der Klub mit dem 29-jährigen Stürmer Marvin Ibekwe vom Regionalligisten HSC Hannover einen weiteren Neuzugang vermelden konnte. „Unterm Strich ist das Unentschieden für beide Mannschaften okay“, sagte Mohs. „Das späte Gegentor ist für uns aber natürlich bitter.“

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Bikmaz ist "noch nicht bei 100 Prozent"

Das Mohs-Team übte sich beim Spielaufbau in Geduld, wurde dabei jedoch vor allem in der ersten Halbzeit oft früh gestört und fand selten eine Lücke im Zentrum der dort kompakt stehenden Wetschener, die vor allem bei hohen Bällen keine Probleme hatten. Auch der in der Nacht zuvor um 3 Uhr aus dem Urlaub zurückgekehrte Ferhat Bikmaz konnte bei seinem Debüt dem Godshorner Spiel noch nicht die erhofften Impulse geben. „Seine Präsenz auf dem Platz ist wichtig. Aber es ist klar, dass Ferhat noch nicht bei 100 Prozent ist“, sagte Mohs.

Weil auch die Platzherren ihre Defensivarbeit ordentlich verrichteten, entwickelte sich eine Begegnung, die chancenarm blieb. Einen aufsetzenden Distanzschuss des Wetscheners Finn Raskopp parierte Torwart Fabian Röseler glänzend, auf der an deren Seite bekam Grotzke den vom Gegner vertendelten Ball nicht unter Kontrolle, um in aussichtsreicher Position abzuschließen.

Amberg sicher vom Punkt

Im zweiten Abschnitt tauchte die Mohs-Elf häufiger vor dem Wetschener Gehäuse auf, doch erst die im Strafraum per Handspiel geklärte Flanke von Johannes Obermann brachte die ersehnte Großchance: Amberg nutzte sie vom Punkt sicher. Pasiov schlug indes zurück – und hätte in der Nachspielzeit für die Gäste fast noch nachgelegt.