18. Januar 2020 / 07:38 Uhr

TSV Großsteinberg will in der Rückrunde konstanter auftreten

TSV Großsteinberg will in der Rückrunde konstanter auftreten

Roger Dietze
Leipziger Volkszeitung
Der Großsteinberger Marcel Erfurth (Nr. 9) trifft mit einem herrlichen Flugkopfball für seine Farben.
Der Großsteinberger Marcel Erfurth (Nr. 9) trifft mit einem herrlichen Flugkopfball für seine Farben. © hanni
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TSV-Coach Thimm sagt über seine Truppe: „Fußball spielen kann die Mannschaft“. Nur soll das in der Rückrunde konstanter passieren.

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Auf eine turbulente Hinrunde blickt man beim Fußball-Kreisoberligisten TSV Großsteinberg zurück. Während auf Coach Andreas Thimm und seinen Schützlingen in der vergangenen Spielzeit die Bürde von sechs abgezogenen Punkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls gelastet hatte, konnten sie diesbezüglich in der laufenden Saison eigentlich vom Start weg unbeschwert aufspielen.

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Dies allerdings gelang ganz und gar nicht. Nach Niederlagen in Regis-Breitingen (1:2), zu Hause gegen Böhlen (1:3) und in Leisnig (1:4) gelang der erste Dreier am vierten Spieltag beim 2:1-Heimerfolg gegen den Döbelner SC. Danach allerdings schien der Knoten bei den Großsteinbergern geplatzt. Einem furiosen 5:5 gegen das Kreisoberliga-Spitzenteam Einheit Frohburg ließen die Parthensteiner Kicker weitere Unentschieden in den Lokal-Derbys zu Hause gegen Klinga-Ammelshain (2:2) und den SV Naunhof (0:0) folgen.

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Auch von einer zwischenzeitlichen 1:4-Niederlage Mitte Oktober in Deutzen ließ sich die Thimm-Truppe nicht aus der Spur bringen, deklassierte danach den SV Tresenwald mit 7:0 und behielt auch in den beiden folgenden Auswärts-Partien beim aktuellen Tabellen-Dritten Roßwein und in Burkartshain mit jeweils 3:1 die Oberhand, bevor Tabellenführer Bornaer SV dem Großsteinberger Höhenflug mit einem 8:2 ein jähes Ende bereitete.

Versöhnlicher Abschluss

„Das war ein verrücktes Spiel, in dem wir unsere Chancen nicht genutzt haben und der Gegner seine umso effektiver“, blickt der TSV-Coach auf die Partie Ende November zurück. Diese steckte seinen Spielern offensichtlich auch noch eine Woche später beim 1:5 in Geithain in den Gliedern, bevor sich die Großsteinberger Anfang Dezember beim 3:3 gegen Staffel-Neuling und Schlusslicht Parthenland einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde bescherten.

Allerdings sind es gerade die Punktverluste gegen die in der zweiten Tabellenhälfte beheimateten Staffel-Gegner, die Coach Thimm wurmen: „Wir haben zweifellos eine ordentliche Hinrunde gespielt, haben aber noch einige Reserven.“ Vor allem eben im Spiel gegen die vermeintlich leichteren Gegner. „Gegen diese haben wir zu viele Punkte liegen lassen, und das muss sich in der Rückrunde ändern“, nimmt Thimm seine Männer in die Pflicht.

Seien diese in der Lage, konstanter aufzutreten, sollte die Mannschaft nichts mit dem Abstieg zu tun haben. „Fußball spielen kann die Mannschaft, und meine Aufgabe ist es unter anderem dafür zu sorgen, dass sie sich hinsichtlich des Klassenerhalt nicht zu sicher fühlt“, so der Trainer, der um die trügerische Sicherheit weiß, die Tabellenrang sieben nach der Hinrunde suggerieren mag. „Jeder kann in dieser Staffel fast jeden schlagen, und entsprechend sind auch wir grundsätzlich nicht davor gefeit, in der Tabelle abzurutschen.“