08. Mai 2022 / 20:14 Uhr

TSV Hagenburg ist gegen Spitzenreiter SV Alfeld nicht zwingend genug

TSV Hagenburg ist gegen Spitzenreiter SV Alfeld nicht zwingend genug

Gerrit Nolte
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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In der Vorwoche noch Matchwinner, hat Hagenburgs Dimitrij Salakin gegen den SV Alfeld Schusspech. © gno
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Bezirksligist TSV Hagenburg verliert das Spitzenspiel gegen SV Alfeld und kommt dabei im Angriff nicht in die Pötte. Ein Hagenburger muss kurz nach seiner Einwechslung wieder raus.

Eine starke Leistung hat nicht für Zählbares gereicht: Der TSV Hagenburg hat das Heimspiel in der Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Alfeld mit 0:2 (0:0) verloren.

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Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, hatten ein Übergewicht und den Gegner im Griff

Lange Zeit sah es nicht nach einer Niederlage für die Platzherren aus. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer waren die Seeprovinzler in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft – allerdings in der Offensive nicht zwingend genug. „Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, hatten ein Übergewicht und den Gegner im Griff. Doch es war auf beiden Seiten chancenarm und es hat sich viel im Mittelfeld abgespielt“, sagt TSV-Trainer Felix Dyck. Nur zwei Halbchancen notierte er von Simon Reusch (20.) und Dimitrij Salakin (30.).

Auf dem falschen Fuß ließen sich die Hagenburger nach dem Seitenwechsel erwischen. Nach einer Ecke köpfte Carsten Wolf zur 1:0-Führung für die Gäste ein (54.). „Danach waren wir aber sofort wieder richtig gut drin, nur wieder nicht zwingend genug im letzten Drittel“, monierte Dyck.

Den Ausgleich verpassten anschließend Salakin (65.) und Finn Schulz, die am starken Alfelder Torwart Maximilian Titz scheiterten. Auf der anderen Seite zeigte TSV-Keeper Marc Engelmann im Eins-gegen-Eins sein Können (80.). Die Entscheidung fiel erst in der 86. Minute. Der Abschluss von Lennert Mauser landete erst am Pfosten und kullerte anschließend über die Torlinie.

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„Wir sind trotz der Niederlage alles andere als unzufrieden. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt, haben uns dafür aber leider nicht belohnt“, resümierte Dyck. „Wir werden daran arbeiten, im letzten Drittel zwingender zu werden.“

Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres passiert ist

Pech hat gestern Nachmittag Marvin Kessler. Nur 15 Minuten nach seiner Einwechslung verdrehte er sich das Knie und musste wieder runter. „Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres passiert ist“, sagte Dyck.

TSV Hagenburg: Engelmann, Schulz, Täger, Salakin, Kilic, Fieberg (88. Woelke), Reusch, Gallus, Böttcher, Elsner (63. Kessler/78. Mun), Aust.

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