02. Dezember 2019 / 15:35 Uhr

Kommentar: Den Recken muss jetzt ein Licht aufgehen

Kommentar: Den Recken muss jetzt ein Licht aufgehen

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Torwart Domenico Ebner war in Leipzig kein Faktor. Auch Kollege Urban Lesjak konnte nicht glänzen. 
Torwart Domenico Ebner war in Leipzig kein Faktor. Auch Kollege Urban Lesjak konnte nicht glänzen.  © imago images/opokupix
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Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf verlieren gegen Leipzig mit 27:30. Noch sind die Recken in der Tabelle oben dran, aber mit Leistungen wie dieser könnten sie schneller als gedacht ins graue Mittelfeld durchgereicht werden, meint SPORTBUZZER-Redakteur Stefan Dinse.

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Zwar brennt erst ein Lichtlein am Kranz, bei den Recken jedoch droht der vorweihnachtliche Baum in Brand zu geraten. Nach der zweiten krachenden Niederlage am Stück und einer erneut schwachen Leistung kann von beschaulicher Stimmung keine Rede mehr sein.

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In Leipzig haben die Burgdorfer schon oft verloren. „Aber da haben wir alles auf dem Feld gelassen. Und das war diesmal nicht so“, maulte Sportchef Sven-Sören Christophersen zu Recht. Es waren nicht taktische oder technische Schwächen. Die Recken warfen sich schlichtweg nicht ins Getümmel. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass sie sich so hängen ließen.

Klare Worte von Christophersen

Dass die TSV in der Tabelle noch purzeln würde, stand zwar zu erwarten. Aber mit Leistungen wie dieser könnten sie schneller als gedacht ins graue Mittelfeld durchgereicht werden. Diese Partie war gewissermaßen ein „Leipziger Einerlei“. Die Recken verloren, und es schien ihnen beinahe egal zu sein. Zumindest schienen sie sich arg schnell damit abzufinden. Chris­tophersen will das nicht hinnehmen. Er wird mit klaren Worten dafür sorgen, dass den Spielern ganz schnell ein Licht aufgeht.

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