14. Januar 2022 / 16:28 Uhr

TSV Burgdorf II startet mit Personalsorgen ins neue Jahr

TSV Burgdorf II startet mit Personalsorgen ins neue Jahr

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
TSV-Trainer Heidmar Felixson fehlen zum Jahresauftakt wichtige Spieler.
TSV-Trainer Heidmar Felixson fehlen zum Jahresauftakt wichtige Spieler. © Debbie Jayne Kinsey
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Für die TSV Burgdorf II beginnt Samstag (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Eintracht Hildesheim das letzte Drittel der Vorrunde.

Trainer Heidmar Felixson nutzte die spielfreie Zeit über den Jahreswechsel, um seine Akkus einige Tage beim Skilaufen aufzuladen. Der Wintersport ist bei aktiven Handballern aufgrund der Verletzungsgefahr nicht gern gesehen. Für den Isländer war es indes die ideale Beschäftigung, um ein wenig abzuschalten von seiner Doppelbelastung als Co-Trainer der Bundesliga-Mannschaft der Recken sowie als verantwortlicher Coach des Drittligateams.

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Mit der zweiten Mannschaft ist er am 4. Januar wieder ins Training eingestiegen. Felixson ist zufrieden mit seinen Spielern: „Alle haben ordentlich Gas gegeben.“ Sorgen bereitet ihm indes die Personallage. Wie schon im gesamten bisherigen Saisonverlauf müssen die Gastgeber auch gegen die Eintracht wieder auf wichtige Spieler verzichten. Jüngster Ausfall ist Torhüter Lukas Reichenbach, der vor Weihnachten mit seinen Paraden maßgeblich zum Sieg im Derby gegen Burgwedel beitrug. Der 19-Jährige fällt mit einem Anriss des Kreuzbandes bis auf Weiteres aus. Rückraumspieler Nils Schröder knickte im Training um. Keine besonders schlimme Verletzung, aber für Samstag dürfte es nach Einschätzung seines Trainers nicht reichen. Auch die Rückenprobleme von Petar Juric sind noch nicht gänzlich ausgeheilt. „Er braucht noch Zeit“, sagt Felixson.

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TSV bis Ende Januar ohne Fans

In dieser Situation scheinen die Gäste aus der Domstadt der ideale Gegner zu sein, da die Favoritenrolle ohnehin klar verteilt ist. Felixson stellt allerdings klar, das Feld nicht kampflos zu räumen. „Wir können frei aufspielen, aber wir wollen Hildesheim so viel wie möglich ärgern und würden uns über ein oder zwei Punkte freuen.“


Auf die Unterstützung ihrer Anhänger muss die Mannschaft bei diesem Unterfangen verzichten, denn der Verein hat sich dafür entschieden, bis Ende Januar in der Gudrun-Pausewang-Schule auf Publikum komplett zu verzichten.