05. Mai 2019 / 17:44 Uhr

TSV Hannover-Burgdorf: Kai Häfner verlässt Recken schon diesen Sommer

TSV Hannover-Burgdorf: Kai Häfner verlässt Recken schon diesen Sommer

Simon Lange
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Vor dem Abflug? Kai Häfner wechselt nach Melsungen - wohl schon diesen Sommer.
Vor dem Abflug? Kai Häfner wechselt nach Melsungen - wohl schon diesen Sommer. © Florian Petrow
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Dass Kai Häfner die TSV Hannover-Burgdorf verlässt und zur MT Melsungen wechselt, steht lange fest. Blieb nur die Frage, wann. Jetzt ist klar: Der Abschied des Nationalspielers von den Recken erfolgt schon in diesem Sommer.

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Bislang hatte Häfner einen Vertrag in Melsungen ab 2020. Betonte Sportchef Sven-Sören Chris­tophersen in den vergangenen Wochen auf Nachfrage stets, dass es nach wie vor „kein konkretes Angebot“ der Melsunger für eine entsprechende Häfner-Ablöse gebe, sagte er am Sonntag beim TV-Sender Sky: „Wir sind da in einem sehr intensiven Austausch und wissen, dass wir da zeitnah eine Lösung auf den Tisch bringen müssen. Da arbeiten wir dran. Es gibt ganz klar Gespräche.“

Ablöse liegt bei 250 000 Euro

Heißt im Klartext: Häfner kann gehen, wenn die Gegenleistung stimmt. Und so kommt es. Die klamme TSV Hannover-Burgdorf kann das Geld der Nordhessen sehr gut gebrauchen. Die Ablösesumme liegt bei 250 000 Euro. Der vorzeitige Wechsel wird wohl zeitnah verkündet.

Häfners Stationen vor Hannover (seit 2014) waren der TSB Schwäbisch Gmünd, TV Bittenfeld, Frisch Auf Göppingen sowie die HBW Balingen-Weilstetten.

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Mit allen Mitteln: Für den Recken Ilija Brozovic gibt's kein Durchkommen. Zur Galerie
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„Wir sind an einer entsprechenden Lösung interessiert, aber es liegt nicht allein in unserer Macht, die herbeizuführen, und wir werden dies auch nicht um jeden Preis anstreben“, hatte Melsungens Manager Axel Geerken vor einigen Wochen gesagt.

Dass Häfner überhaupt den Verein verlässt, liegt nicht nur an der sportlich besseren Perspektive, sondern freilich auch am Geld. „Kai hatte ein sehr, sehr gutes Angebot, da konnten wir leider nicht mithalten“, sagte Christophersen.

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