08. April 2021 / 11:44 Uhr

Bloß nicht noch einmal: Recken verschärfen Maßnahmen zur Rückkehr aus Quarantäne

Bloß nicht noch einmal: Recken verschärfen Maßnahmen zur Rückkehr aus Quarantäne

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sportchef Sven-Sören Christophersen hat die Maßnahmen verschärft, damit die Recken bloß nicht noch einmal in Quarantäne müssen.
Sportchef Sven-Sören Christophersen hat die Maßnahmen verschärft, damit die Recken bloß nicht noch einmal in Quarantäne müssen. © IMAGO/Claus Bergmann
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Am Donnerstag verlässt ein Großteil der Recken die häusliche Isolation, es wird wieder trainiert, schon am Samstag geht es gegen Kiel wieder um Punkte. Eine weitere Quarantäne kann sich die TSV Hannover-Burgdorf nicht erlauben, daher wurden die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verschärft.

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Wenn ein Großteil der Spieler der TSV Hannover-Burgdorf am Donnerstag nach zweiwöchiger Quarantäne wieder ins Hallenmannschaftstraining einsteigen kann, ist höchste Sensibilität ge­fragt. Obwohl die internen Sicherheitsmaßnahmen schon vor den positiven Corona-Tests der sechs Recken-Spieler (fünf von ihnen beenden ihre Quarantäne erst nach dem Kiel-Spiel) hoch waren, schärft Sportchef Sven-Sören Chris­to­pher­sen noch einmal die Sinne: „Es ist wichtig, zu sensibilisieren, da­mit jedem bewusst ist, dass wir jetzt alles tun müssen, um nicht noch mal in diese Lage zu geraten.“

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Heißt: Sicherheit hat oberste Priorität. Da­für werden unter anderem Videositzungen räumlich noch weiter entzerrt und Physio-Räume erweitert. Die Zusammenkünfte vor Ort werden auf ein absolutes Minimum reduziert. Die Spieler sollen unmittelbar nach den Einheiten die Halle verlassen.

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„Vorher waren wir in der Hinsicht auch sehr vorsichtig“, sagt Chris­to­pher­sen, „aber das allgemeine Infektionsgeschehen hat wieder zugenommen. Da­rauf reagieren wir.“ Eine weitere Qua­ran­tä­ne können sich die Recken nicht erlauben. Das würde der ohnehin schon enge Terminplan kaum noch zulassen.

Nach langer Isolation erwartet Sportchef Chris­to­pher­sen gegen die Topmannschaft aus Kiel keine Wunder: „Ich mache mir keine Gedanken um das Ergebnis.“ Es geht vor allem da­rum, möglichst vielen Profis Spielzeit zu geben, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Am Donnerstag gab es morgens erst eine Fitness-Einheit, am Nachmittag trifft sich das Team dann in der Halle. Am Freitag findet dann schon das Abschlusstraining vor der Partie am Samstag statt.