03. Oktober 2019 / 18:47 Uhr

26:20! Die Recken schlagen Flensburg erneut und stehen im Pokal-Viertelfinale

26:20! Die Recken schlagen Flensburg erneut und stehen im Pokal-Viertelfinale

Carsten Bergmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Evgeni Pevnov (rechts) und die Recken ringen die SG Flensburg-Handewitt erneut nieder.
Evgeni Pevnov (rechts) und die Recken ringen die SG Flensburg-Handewitt erneut nieder. © imago images/Beautiful Sports
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Trotz des Erfolgs in der Liga zuletzt ist damit nicht zu rechnen gewesen: Die Recken der TSV Hannover-Burgdorf besiegen die SG Flensburg-Handewitt auch in der "Hölle Nord" und ziehen ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein. Nach 60 Minuten steht ein 26:20 für das Team von Carlos Ortega zu Buche.

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Die Doppel-Sensation ist perfekt: Die Recken der TSV Hannover-Burgdorf besiegen im Achtelfinale des DHB-Pokals Meister SG Flensburg-Handewitt in der „Hölle Nord“ mit 26:20. Wieder eine Mega-Abwehrschlacht, wieder ein überragender Spielmacher Morten Olsen und wieder ein Erfolg.

Bloßes Entsetzen - bei den Gastgebern

Mit großen Ankündigungen ist Flensburg nach der 22:23-Niederlage im Ligaspiel in das zweite Hannover-Duell innerhalb von einer Woche gegangen. Der deutsche Meister war genervt von der Pleite. Ein Gefühl, das sich bis zur Halbzeit sogar in blankes Entsetzen verschärfen sollte. Hannover, angetrieben vom überragenden Spielmacher Morten Olsen (vier Tore), Torhüter Urban Lesjak (sieben Paraden) und Abwehrboss Ilja Brozovic nehmen die Recken den deutschen Meister auch im Pokal aus dem Spiel.

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„Extrem gute Deckungsarbeit, wir helfen uns sehr gut“, lobt Sportchef Sven-Sören Christophersen zur Pause. Flensburg liegt zur Pause mit 9:15 zurück. Nur neun Tore in der Flens-Arena in einer Halbzeit, das gab es hier seit Jahren nicht mehr. Der Meister findet keine Antworten auf diese Recken-Qualität. „Jetzt wollen wir auch den Sieg“, fordert Christophersen den achten Saisonsieg im achten wettbewerbsübergreifenden Spiel.

Die Heimspielstätte der Flensburger trägt aber nicht umsonst den Titel „Hölle Nord“. Der Meister stellt nach dem Wechsel um, bekommt mehr Zugriff in der Abwehr.

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Dennoch: Heiß wird es für die selbstbewussten Recken nicht. Spielmacher Olsen lenkt in Weltmeisterform, findet immer die Lösung für die mehr und mehr nervös agierenden Flensburger. Kurios: In der 45. Minute verhindert Recken-Trainer Carlos Ortega den Treffer zum 21:15. Mait Patrail wirft den Ball ins leere Tor, Ortega allerdings hat schon die Auszeit beantragt. Ärgerlich, aber nicht hinderlich. Überragend, wie kreativ die Deckung marschiert. Schnelle Beine, richtige Entscheidungen – und kommt doch ein Ball durch, packt Lesjak zu.

Schockmoment: Morten Olsen knickt um

Fünf Minuten vor Ende der Recken-Schock. Morten Olsen knickt um, setzt sich auf die Bank, Schwede Jönsson kommt. Und es reicht. 58. Minute, Cehte fängt einen Abpraller und trifft zum 24:19. Hannover, das noch nie in der Hölle Nord gewonnen hat in seiner Historie, packt die Doppelpack-Sensation.

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