07. September 2021 / 14:15 Uhr

"Optimale Bedingungen": Recken trainieren jetzt auch beim TuS Vinnhorst

"Optimale Bedingungen": Recken trainieren jetzt auch beim TuS Vinnhorst

Simon Lange
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Künftig auch Heimstätte der Recken: das Sportzentrum des TuS Vinnhorst.
Künftig auch Heimstätte der Recken: das Sportzentrum des TuS Vinnhorst. © privat
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Auch die Recken nutzen das neue Sportzentrum des TuS Vinnhorst künftig als Trainingsstätte. Sportchef Sven-Sören Christophersen freut sich über die "optimalen Bedingungen". In der 2. Runde des DHB-Pokals wird die TSV beim Sieger des Amateurwettbewerbs zu Gast sein.

Es ist ein echtes Schmuckkästchen, das sich der TuS Vinnhorst auf sein Vereinsgelände am Mittellandkanal gebaut hat. Das neue, 100 Meter lange Sportzentrum, zu dem TuS-Mäzen Martin Weiß 20 Millionen Euro beigesteuert hat, wurde im März eingeweiht – mit einem Spiel der gegen die Bundesliga-Recken.

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Die TSV Hannover-Burgdorf war damals sehr angetan von dem multifunktionellen und hochmodernen Bau. So sehr, dass sie jetzt selbst darauf zugreift. In Ko­ope­ra­tion mit dem Partnerverein TuS werden die Recken in Zukunft neben der angestammten Swiss-Life-Hall in Hannover und der Gudrun-Pausewang-Halle in Burgdorf auch das Sportzentrum in Vinnhorst für Trainingszwecke nutzen.

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Es bietet „Standards auf höchstem Niveau, von denen wir bei unserem täglichen Training profitieren werden“, freut sich Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen über die „optimalen Bedingungen“.

Angesichts der wieder zu­neh­men­den Veranstaltungsdichte in der Swiss-Life-Hall und den komplizierten Überschneidungen mit dem Schul- und Vereinssport in der Halle an der Gudrun-Pausewang-Schule kommt die Fertigstellung der Halle für die Recken sehr gelegen.

Recken im Pokal gegen Amateursieger

Sie gehen diesen Schritt, um ihren Profis und dem Nachwuchs in Zu­kunft jederzeit professionelle Trainingsbedingungen ge­währ­leis­ten zu können – ohne ihre Stammstandorte aufzugeben. Burgdorf und die Swiss-Life-Hall werden „weiterhin zentrale Bestandteile der Recken-Welt bleiben“, sagt Geschäftsführer Eike Korsen.

Derweil ist die 2. Runde des DHB-Pokals ausgelost worden, in der die Bundesligisten in den Wettbewerb einsteigen. Die Recken treffen auf den Sieger des DHB-Amateurpokals – doch der muss erst noch ermittelt werden. Das Final Four mit den möglichen Recken-Gegnern SG VTB/Altjührden, SG OSC-Schöneberg-Friedenau, MSG HF Illtal und SG Langenfeld Handball wird am 18. und 19. September in Völklingen ausgetragen. Der Gewinner genießt Heimrecht gegen die Recken. Der unterlegene Finalist trifft auf den Bergischen HC.