14. März 2019 / 21:46 Uhr

Recken unterliegen Meister SG Flensburg-Handewitt klar - Häfner feiert persönliches Jubiläum

Recken unterliegen Meister SG Flensburg-Handewitt klar - Häfner feiert persönliches Jubiläum

Stefan Dinse
Flensburg-Handewitts 
Rod Magnus (li.) klaut den Ball vor den Recken Evgeni Pevnov und Christian Ugalde.
Flensburg-Handewitts Rod Magnus (li.) klaut den Ball vor den Recken Evgeni Pevnov und Christian Ugalde. © Florian Petrow
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Die Recken haben den Meister nicht aus der Bahn geworfen, haben seine Kreise allenfalls kurz stören können. Die TSV Hannover-Burgdorf unterlag der SG Flensburg-Handewitt mit 28:33 (13:17). Die Gäste mit ihren vier Welt- und vier Vizeweltmeistern waren einfach zu stark. 

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Die Recken starteten gut, Cristian Ugalde fing einen Pass ab und traf nach Gegenstoß zur Führung. Martin Ziemer bekam einen Strafwurf auf die Brust, war beim zweiten Versuch aber machtlos. Vieles klappte bei beiden Teams nicht auf Anhieb. In der 6. Minute griff Flensburgs Tobias Karlsson in den Wurfarm von Kai Häfner, Hannovers Kapitän blieb liegen. Er meldete sich aber umgehend zurück, erzielte drei Tore am Stück und war derjenige, der die meisten Würfe nahm. Das 8:7 bedeutete die letzte Führung der Recken in diesem Duell und war zugleich Häfners 1000. Bundesliga-Tor.

Bilder vom Handball-Bundesligaspiel zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und der SG Flensburg-Handewitt

Recke 
Nej Cehte (li.) beim Wurf. Zur Galerie
Recke Nej Cehte (li.) beim Wurf. ©
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Pavel Atman feiert Comeback

In der 17. Minute kam der genesene Pavel Atman zu seinem Comeback und wurde mit Sprechchören gefeiert. Der Russe blieb zunächst jedoch wirkungslos, auch weil die TSV nicht mehr so gut in die Abwehr kam. Häfner scheiterte mit einem mächtigen Wurf an der Unterlatte, der Ball traf den starken SG-Torhüter Torbjoern Bergerud am Kopf. Der schüttelte sich kurz und spielte weiter, wie auch der Meister viele Versuche der Recken abschüttelte. Die SG verschob jetzt clever und setzte sich auf 12:9 ab (23.).

In der 24. Minute kam Urban Lesjak für Ziemer und hielt sofort, offensiv passte jetzt aber nicht mehr viel. Timo Kastening fing einen Pass des Routiniers Holger Glandorf ab und verwandelte den Gegenstoß zum 12:15. Ex-Weltmeister Glandorf revanchierte sich mit dem sehenswerten Treffer zum 17:12, der Routinier drehte schreiend ab – Lesjak flog bei der Aktion mit ins Netz und blieb genervt darin hängen. Flensburg hatte jetzt die Kontrolle und machte weniger Fehler.

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Flensburg konsequenter als Recken

Gleich nach dem Wechsel rutschte Lesjak ein einfacher Aufsetzer durch die Finger, den cleveren Gästen war so nicht beizukommen. Als Ugalde ein überfälliger Siebenmeter verweigert wurde, war er kaum zu beruhigen und ließ sich im Gegenzug zu einem Frustfoul hinreißen. Er erhielt eine Zeitstrafe. Die SG zog auf 23:17 davon (41.). ihre Fans feierten bereits. Lesjak verließ fluchend das Tor, die Partie war vorentschieden.

Ziemers zweiter parierter Siebenmeter und Atmans - in der zweiten Hälfte mit besseren Aktionen - schönes Tor zum 19:26 (48.) blieben Einzelaktionen, die Gäste nutzten ihre Chancen konsequenter und hatten mit Bergerud einen Keeper, der etliche freie Würfe entschärfte. Für die Wende fehlte den Recken die Durchschlagskraft, freundlichen Applaus gab es am Ende dennoch.

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