09. August 2019 / 16:48 Uhr

Nicht an den Kopf fassen, Chancen nutzen! TSV Havelse sucht sein Glück in Jeddeloh

Nicht an den Kopf fassen, Chancen nutzen! TSV Havelse sucht sein Glück in Jeddeloh

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Havelser Julius Langfeld (links) ist enttäuscht.
Der Havelser Julius Langfeld (links) ist enttäuscht. © CHRISTIAN HANKE
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Die Leistung stimmt, die Ausbeute nicht. Mit nur einem Punkt aus drei Spielen kann Regionalligist TSV Havelse nicht zufrieden sein. Das größte Manko der Mannschaft von Jan Zimmermann ist die mangelhafte Verwertung ihrer Chancen. Das soll sich am Samstag beim SSV Jeddeloh ändern.

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Blickt man allein auf die Tabelle wird beim Regionalligisten TSV Havelse niemand zufrieden sein: Nur ein Punkt aus den ersten drei Spielen, lediglich ein Tor geschossen, dafür allerdings bereits sechs kassiert – das ist sicher nicht die erwünschte Ausbeute. Auf der anderen Seite zeigt sich Coach Jan Zimmermann mit den Leistungen durchaus einverstanden.

Coach hofft auf die breite Brust

So sagt er mit Blick auf die jüngste 0:2-Heimniederlage gegen den Titelaspiranten SC Weiche 08 Flensburg: „Für diesen Auftritt kann ich die Jungs gar nicht kritisieren. Das war ein Spiel, das gut und gern auch wir hätten gewinnen können.“ Vor allem nach der Pause habe seine Mannschaft ansehnlichen Fußball geboten. „Und wir hatten auch die besseren Chancen. Diese Partie sollte den Jungs eigentlich viel Selbstbewusstsein gegeben haben.“

Und deshalb hoffe er auch, dass die Mannschaft am Samstag (15 Uhr) beim SSV Jeddeloh trotz der fehlenden Punkte mit breiter Brust auflaufe. „Wir müssen einfach im Abschluss effektiver werden. Und wir sollten es diesmal schaffen, bis zum Abpfiff konsequent zu verteidigen.“ Derzeit fehle letztlich auch das nötig Glück. „Und das werden wir uns erarbeiten.“ Hier verfalle keiner in Hektik oder gar Panik. „Wir bewahren die Ruhe und machen einfach weiter. Wenn die Mannschaft an sich glaubt und ihr Potenzial abruft, kommen auch die Erfolge.“

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Das Weiche-Spiel sei aufgearbeitet, die Lehren daraus gezogen. „Zum Glück sind auch alle gut und unbeschadet durch diese englische Woche hindurchgekommen.“ Das heißt: Der Havelser Trainer kann aus dem Vollen schöpfen, hat alle an Bord.

Pro und contra Veränderungen

Ob er personelle Veränderungen vornehme, wisse er noch nicht. „Einerseits habe ich tolle Alternativen im Kader, die sich aufdrängen. Anderseits ist es wichtig, sich einzuspielen und seinen Rhythmus zu finden. Zu viele Veränderungen schaden da nur.“ Er werde die Trainingseindrücke abwarten.

Mit dem SSV Jeddeloh warte eine knifflige Aufgabe. „Das ist ein unangenehmer Gegner, gerade auswärts. Die sind schwer zu bespielen“, warnt Zimmermann. „Die sind extrem aggressiv in den Zweikämpfen, überlassen oft dem Gegner die Initiative und lauern auf Fehler und Umschaltmomente.“

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Wie gut das klappen kann, haben die Jeddeloher in ihrem ersten Heimspiel bewiesen, als sie die U23 von Hannover 96 mit ihrem schnörkellosen, zielstrebigen Konterfußball 6:0 abkanzelten. „Da werden wir ein gutes Maß finden müssen – wir wollen aktiv sein und gut und offensiv Fußball spielen, allerdings dürfen wir die defensive Stabilität und Absicherung nicht vernachlässigen und sollten uns keine leichte Fehler im Spielaufbau leisten.“

Zimmermann sieht die Chance

Dass der SSV zu knacken ist, haben die beiden bisherigen Auswärtsspiele gezeigt: beim VfB Lübeck und bei der SV Drochtersen/Assel unterlag das Team jeweils mit 1:3. „Es wird ein enges Match, aber mit einer Leistung wie gegen Weiche ist dort einiges möglich“, sagt Zimmermann. Zumindest dann, wenn seine Schützlinge endlich ihre Chancen nutzen…

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