26. August 2020 / 11:14 Uhr

"Unmöglich, bei uns zu spielen": TSV Havelse gibt Heimrecht ab und reist nach Mainz

"Unmöglich, bei uns zu spielen": TSV Havelse gibt Heimrecht ab und reist nach Mainz

Christian Purbs
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auf nach Mainz: Der TSV Havelse verzichtet in der 1. Runde des DFB-Pokals auf sein Heimrecht, tritt in der Opel-Arena an.
Auf nach Mainz: Der TSV Havelse verzichtet in der 1. Runde des DFB-Pokals auf sein Heimrecht, tritt in der Opel-Arena an. © Debbie Jayne Kinsey/imago images/Poolfoto
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Ein Teil der Belohnung für den Triumph im Niedersachsenpokal bleibt dem TSV Havelse verwehrt: "Aufgrund der Auflagen, Regeln und Kürze der Zeit" verzichtet der Regionalligist in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Mainz 05 auf sein Heimrecht, ist nun Mitte September beim Bundesligisten zu Gast.

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Der TSV Havelse wird zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte im DFB-Pokal auswärts antreten. Durch den Erfolg im Niedersachsenpokal gegen den BSV Rehden hatte sich der Regionalligist am vergangenen Sonntag für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert, bereits im Vorfeld war dem Sieger Bundesligist Mainz 05 zugelost worden.

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Das für Mitte September angesetzte Spiel wird allerdings nicht im heimischen Wilhelm-Langrehr-Stadion stattfinden. Auf einer Vorstandssitzung am Dienstagabend haben die Verantwortlichen des TSV beschlossen, das Heimrecht abzugeben und in Mainz zu spielen.

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„Wir haben uns schweren Herzens so entschieden“, sagt Jan Zimmermann, Trainer und Sportlicher Leiter des Viertligisten. „Aufgrund der Auflagen, Regeln und der Kürze der Zeit war es für uns aber unmöglich, in Havelse zu spielen.“

Wann genau die Pokal-Partie der Garbsener bei den Rheinhessen angepfiffen wird, steht noch nicht fest. Die gesamten Begegnungen der 1. Runde des DFB-Pokals sind für den Zeitraum 11. bis 14. September terminiert. Auch auf ihre Fans müssen die Garbsener verzichten. Das Spiel findet ohne Zuschauer statt.