05. Februar 2022 / 08:33 Uhr

Wieder mit Froese: Kann Havelse gegen Meppen die rote Laterne abgeben?

Wieder mit Froese: Kann Havelse gegen Meppen die rote Laterne abgeben?

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Können Kianz Froese (links) und seine Havelser Mitspieler auch gegen Meppen einen Sieg bejubeln?
Können Kianz Froese (links) und seine Havelser Mitspieler auch gegen Meppen einen Sieg bejubeln? © Florian Petrow
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"Wir haben nie aufgegeben und werden das auch nicht tun", sagt Rüdiger Ziehl, Trainer des TSV Havelse, vor dem Heimspiel gegen Meppen. Mit einem Sieg würde sein Team mindestens vorübergehend die rote Laterne abgeben. Wieder mit dabei: Kianz Froese.

Sportlich lebt die Hoffnung weiter und für die Stimmung zieht Havelse jetzt vor Gericht. Gemeinsam mit den übrigen Drittligisten aus Niedersachen – Braunschweig, Meppen, Osnabrück – will der TSV das Zuschauerlimit für die Stadien kippen. Auch wenn die Zuschauerzahlen bei Havelse ohnehin nur selten über den zur Zeit erlaubten 500 liegen.

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Beim Havelser 1:1 vor anderthalb Wochen in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) schauten mehr als 13.000 Fans zu. Am Samstag beim Niedersachsenduell gegen Meppen (14 Uhr, HDI-Arena) dürfen nur 500 rein. Für das Spiel hätte Havelse tatsächlich mal deutlich mehr Tickets abgesetzt. Wenn es erlaubt gewesen wäre.

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Ohnehin hat Havelse wenig Glück in der HDI-Arena von 96, in die der Klub sich für Heimspiele einmieten muss – kurioserweise auch wegen der nötigen Kapazität. Die „Heim“-Bilanz: zwei Siege, zehn Pleiten. Dem Trainer ist das auch schon aufgefallen: „Wenn wir auswärts spielen, vor vielen Zuschauern, ist der Reiz für uns anscheinend größer, das motiviert uns vielleicht noch ein bisschen mehr“, sagt Rüdiger Ziehl und zählt es auf: in Magdeburg (1:1), Saarbrücken (2:2), Osnabrück (0:0).

Das Ziel ist klar: der zweite Sieg in Folge

Auswärts in München gewann Havelse zuletzt, auch wenn nur 600 Fans zuschauten. Das 1:0 gegen Türkgücü brachte Ziehls Team wieder auf machbare sechs Punkte ran an die Nichtabstiegsplätze. „Wir haben nie aufgegeben und werden das auch nicht tun“, sagt Ziehl. Mit einem Sieg am Samstag würde Havelse sogar vom letzten Tabellenplatz klettern und Würzburg mindestens bis Montag überholen. Dann spielen die Kickers gegen Aufstiegskandidat Saarbrücken. Ziehl: „Wir wollen das Positiverlebnis mitnehmen, um den zweiten Sieg in Folge zu holen!“

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Gut: Mittelfeldlenker Kianz Froese ist nach seiner Gelbsperre zurück, auch Niklas Tasky (Corona-K1-Kontakt) und Torben Engelking sind wieder im Kader. Dafür fehlen Oliver Daedlow, Fynn Arkenberg, Linus Meyer, Jonas Sonnenberg und der Langzeitverletzte Eric Henschel.

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