29. Oktober 2019 / 17:48 Uhr

TSV Havelse empfängt Lüneburger SK zum Pokal-Viertelfinale - Zimmermann kommt aus den Niederlanden

TSV Havelse empfängt Lüneburger SK zum Pokal-Viertelfinale - Zimmermann kommt aus den Niederlanden

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelses Trainer Jan Zimmermann feuert seine Mannschaft an. 
Havelses Trainer Jan Zimmermann feuert seine Mannschaft an.  © CHRISTIAN HANKE
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Nicht nur der TSV Havelse, sondern auch sein Trainer Jan Zimmermann, müssen am Mittwoch ordentlich auf die Tube drücken. Zimmermann weilt bis zum Nachmittag aufgrund seiner Fußball-Lehrerausbildung in den Niederlanden. Er hofft, zum Anpfiff des Pokal-Viertelfinals gegen den Lüneburger SK rechtzeitig in Garbsen zu sein.

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Es wird eng für Jan Zimmermann: Der Trainer des TSV Havelse weilt im Rahmen seiner Fußballlehrerausbildung noch bis Mittwochmittag in Zeist in den Niederlanden. Erst dann geht es mit dem Auto zurück nach Garbsen. Er hofft, dass er rechtzeitig zum Heimspiel gegen den Lüneburger SK um den Einzug in das Halbfinale des Niedersachsenpokals im Wilhelm-Langrehr-Stadion ist. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Die Begegnung sollte ursprünglich schon am 2. Oktober ausgetragen werden, der anhaltende Regen machte einen Strich durch die Rechnung. „Wir haben jetzt viele Spiele in kurzer Zeit“, sagt Zimmermann. Er sieht seine Mannschaft trotzdem in der Lage, diese englische Woche unbeschadet zu überstehen. „Wir sind gut drauf“, sagt er. Die extrem unglückliche Niederlage gegen den VfL Wolfsburg II (3:4) am Sonntag ist abgehakt.

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„Wir können uns ein richtig geiles Spiel verschaffen“

An das erste Aufeinandertreffen mit den Lüneburgern in dieser Saison haben die Havelser keine guten Erinnerungen. Beim LSK setzte es eine böse 1:5-Schlappe. Der vielseitige Spieler Torge Bremer (meist im defensiven Mittelfeld, zuletzt als Linksverteidiger im Einsatz) sieht dieses Pokalduell als Chance, „die Sache wieder geradezurücken“.

Für Bremer ist der Niedersachsenpokal „ein ganz besonderer Wettbewerb“. Schließlich qualifiziert sich der Sieger für die erste Runde des DFB-Pokals. „Das wäre für den Verein nach langer Zeit mal wieder eine tolle und bedeutende Sache“, sagt der Spieler. Schließlich liegt die letzte Teilnahme sieben Jahre zurück – damals gab es ein sensationelles 3:2 über den Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Auch wenn Bremer nicht zu weit nach vorne schauen will und sich mit möglichen Gegnern im DFB-Pokal nach eigener Aussage nicht befasst, wagt er einen kurzen Blick auf den wartenden Gegner im Halbfinale. „Wir können uns ein richtig geiles Spiel verschaffen“, sagt er. Denn Drittligist Eintracht Braunschweig hat sein Viertelfinale bereits gewonnen.

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Kirchdorfs Jan-Erik Berkenkamp köpft ein zum zwischenzeitlichen 3:1, SV Wilkenburgs Keeper Burhan Öztürk ist chancenlos, trifft mit dem Fuß nur die Nase des Kirchdorfers. Zur Galerie
Kirchdorfs Jan-Erik Berkenkamp köpft ein zum zwischenzeitlichen 3:1, SV Wilkenburgs Keeper Burhan Öztürk ist chancenlos, trifft mit dem Fuß nur die Nase des Kirchdorfers. ©

Dlugaiczyk im Tor: Brandt wartet noch auf Diagnose

Im Tor wird wieder Alexander Dlugaiczyk stehen, nachdem sich Antonio Brandt gegen Wolfsburg am Fuß verletzte. Noch immer gibt es keine genaue Diagnose. Im Krankenhaus wurde bei der ersten Untersuchung lediglich festgestellt, dass kein Knochen gebrochen ist. „Es gibt aber noch ein paar Bänder, die etwas abbekommen haben könnten“, so Zimmermann. Wer zweiter Schlussmann sein wird, entscheidet der Coach kurzfristig. Die A-Jugend-Torhüter trainieren derzeit mit und sind laut Zimmermann bei den Männern spielberechtigt.