02. Oktober 2019 / 10:44 Uhr

Eintracht Braunschweig im Blick: Torge Bremer will mit Havelse ins Pokal-Halbfinale

Eintracht Braunschweig im Blick: Torge Bremer will mit Havelse ins Pokal-Halbfinale

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Torge Bremer (oben, hier im Kopfballduell mit dem Hamburger Jean Patrice Kabuya) will mit dem TSV Havelse ins Halbfinale des Niedersachsenpokals.
Torge Bremer (oben, hier im Kopfballduell mit dem Hamburger Jean Patrice Kabuya) will mit dem TSV Havelse ins Halbfinale des Niedersachsenpokals. © Christian Hanke
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Bis zur erneuten Teilnahme am DFB-Pokal ist für den TSV Havelse noch ein weiter Weg. Aber mit einem Sieg am Mittwochabend gegen den Lüneburger SK könnte sich das Team um Torge Bremer ein "richtig geiles Spiel verschaffen": ein Halbfinale im Niedersachsenpokal gegen Eintracht Braunschweig.

In der Regionalliga vor gut vier Wochen hat sich der TSV Havelse beim 1:5 beim Lüneburger SK eine blutige Nase abgeholt. Nun sind alle Garbsener auf Wiedergutmachung aus. Im Viertelfinale des Niedersachsenpokals treffen beide Teams am Mittwoch (19.30 Uhr) im Wilhelm-Langrehr-Stadion wieder aufeinander. „Wir spielen unter Flutlicht gegen einen absolut schlagbaren Gegner. Das wird schon gut werden“, sagt Havelses defensiver Mittelfeldspieler Torge Bremer.

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Havelser wollen etwas geraderücken

Er erinnert sich noch sehr gut an die Pleite in der Liga. „Das ist für uns die Chance, die Sache wieder geradezurücken“, sagt er. „Ich spüre im Team, dass das 1:5 kein Ergebnis ist, mit dem wir uns zufrieden geben wollen.“ Auch die jüngste Niederlage bei St. Pauli II sorgt für zusätzliche Motivation, vor heimischem Publikum wieder eine ganz andere Leistung zu zeigen.

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Für Bremer ist der Niedersachsenpokal „ein ganz besonderer Wettbewerb“. Schließlich qualifiziert sich der Sieger für die erste Runde des DFB-Pokals. „Das wäre für den Verein nach langer Zeit mal wieder eine tolle und bedeutende Sache“, sagt der Spieler. Schließlich liegt die letzte Teilnahme auch schon wieder sieben Jahre zurück – damals gab es ein sensationelles 3:2 über den Bundesligisten 1. FC Nürnberg.

Interessantes Halbfinale möglich

Auch wenn Bremer nicht zu weit nach vorne schauen will und sich mit möglichen Gegnern im DFB-Pokal nach eigener Aussage nicht befasst, wagt er einen kurzen Blick auf die mögliche Paarung im Halbfinale. „Wir können uns ein richtig geiles Spiel verschaffen“, sagt er. Denn im Falle eines Erfolges könnte es in der nächsten Runde gegen den Eintracht Braunschweig gehen. Vorausgesetzt, der Drittligist gewinnt zeitgleich die Partie bei der SV Drochtersen/Assel.

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Bremer selber sieht sich fit und gerüstet für das Pokalduell. Angst vor den Lüneburgern muss sicherlich niemand beim TSV haben. Der LSK hat in der Regionalliga lediglich drei Punkte mehr auf dem Konto als die Havelser. Die Teams belegen die Plätze sechs und sieben.

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