01. Dezember 2019 / 17:59 Uhr

Später Ausgleich: TSV Havelse holt immerhin noch einen Punkt gegen Jeddeloh

Später Ausgleich: TSV Havelse holt immerhin noch einen Punkt gegen Jeddeloh

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelses Leon Damer vergibt die Chance zum Ausbau der Führung.
Havelses Leon Damer vergibt die Chance zum Ausbau der Führung. © CHRISTIAN HANKE
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Der TSV Havelse ist gegen Abstiegskandidat SSV Jeddeloh nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Immerhin ist es noch ein Zähler geworden, Niklas Tasky gelang erst in der Nachspielzeit der Ausgleich. Maurice Maletzki nahm derweil Abschied vom Wilhelm-Langrehr-Stadion.

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Ein letztes Mal hat Maurice Maletzki mit seinen Teamkollegen des TSV Havelse ein Tor im Wilhelm-Langrehr-Stadion bejubeln können. „Das war schon ein schönes Gefühl“, sagte der 28-Jährige. „Schließlich ist Havelse ein Stück Heimat für mich.“ Der Mittelfeldspieler war direkt am späten Ausgleichstreffer zum 2:2 (1:2) gegen den SSV Jeddeloh beteiligt. Er steckte den Ball auf Yannik Jaeschke durch, der den Torschützen Niklas Tasky bediente (90.+2).

Maletzki zieht's nach Lübeck

Somit hatte sich die Einwechslung sechs Minuten vor dem Ende schon gelohnt. Für Maletzki, der in dieser Saison von 21 möglichen Einsätzen lediglich in drei Partien ran durfte, hieß es kurz nach dem Jubeln Abschied zu nehmen. Am Freitag geht es für den TSV noch zum BSV Rehden, danach ist Winterpause. Maletzki zieht es mit seiner Lebensgefährtin Laura und dem sechs Monate alten gemeinsamen Sohn Mattis nach Lübeck.

Bilder vom Regionalligaspiel TSV Havelse gegen SSV Jeddeloh

Jeddelohs Torwart Felix Bohe klärt vor Havelses Leon Damer. Zur Galerie
Jeddelohs Torwart Felix Bohe klärt vor Havelses Leon Damer. ©
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Zunächst nahm Maletzki am Sonntagnachmittag – wie so oft in dieser Saison – auf der Ersatzbank Platz. Er verfoglte energische Gastgeber, die sich in den ersten 20 Minuten gut vier Torchancen erspielten. Der schönste Angriff wurde dabei nicht mit einem Treffer belohnt: Marco Schleef spielte hoch auf Yannik Jaeschke, der legte gekonnt mit der Hacke quer auf Deniz Cicek, dieser steckte den Ball blitzschnell durch auf Leon Damer. Doch der junge Offensivspieler scheiterte am rechten Bein von Jeddelohs Torwart Felix Bohe (6.).

„Wir müssen unsere Chancen gnadenloser reinmachen“, erklärte Maletzki nach dem Spiel. Eine Erklärung für die Schwäche hat er selber nicht: „Im Training schießen die Jungs jeden Ball in den Winkel“, berichtete Maletzki. Nur im Ernstfall will es zu selten klappen. Einmal klappte es schließlich aber doch: Cicek bediente Jaeschke, der per Direktabnahme einschoss (16.).

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Allerdings war es kurz darauf mit der Herrlichkeit bei den Havelsern vorbei. Es kam wieder zu einer bis zur Halbzeit andauernden Schwächephase. Jeddeloh nutzte das aus. Zunächst zirkelte Tim van de Schepop den Ball per direktem Freistoß aus 22 Metern in den Torwinkel (30.), zwölf Minuten später profitierte der SSV-Torjäger von einem katastrophalen Patzer von Havelses Kapitän Tobias Fölster.

Fölster patzt erneut

Er wollte einen weit geschlagenen Ball direkt zu Torwart Alexander Dlugaiczyk zurückspielen, traf den Ball aber nicht richtig. Van de Schepop schnappte sich die Kugel und schoss zur Führung ein. Fölster, der eigentlich für seine Zuverlässigkeit in der Defensive bekannt ist, patzte somit im zweiten Heimspiel in Folge. Schuldbewusst stützte er sich nach dem Gegentreffer mit den Händen auf den Knien ab und starrte regungslos auf den Rasen.

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11 Tore ©

Die Havelser hatten nach dem Seitenwechsel vor nur 414 Zuschauern wenige Torchancen. Trainer Jan Zimmermann wollte die Offensive in der Schlussphase noch einmal beleben, brachte deshalb Maletzki – sehr zur Freude des Spielers: „Ich hatte den Trainer vor einem Monat gefragt, ob es möglich wäre, im letzten Heimspiel noch ein paar Minuten Spielzeit zu bekommen.“

Maletzki war so euphorisiert, dass er direkt nach dem Abklatschen mit dem ausgewechselten Julian Rufidis auf den Platz stürmte. Allerdings wurde er vom Assistenten zurückbeordert. Dieser hatte die Stollen an den Schuhen noch nicht kontrolliert. Mit einer der wenigen Ballberührungen leitete er schließlich den Ausgleich ein.

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