24. Juli 2021 / 17:39 Uhr

"Wir können mithalten": Havelses Trainer Ziehl trotz Auftaktniederlage guter Dinge

"Wir können mithalten": Havelses Trainer Ziehl trotz Auftaktniederlage guter Dinge

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelses Trainer Rüdiger Ziehl verfolgt das Geschehen.
Havelses Trainer Rüdiger Ziehl verfolgt das Geschehen. © IMAGO/osnapix
Anzeige

Dem Ergebnis zum Trotz hat Rüdiger Ziehl einige positive Erkenntnisse aus der Auftaktniederlage des TSV Havelse gegen Saarbrücken (0:1) gezogen. "Wir haben gesehen, dass wir in der 3. Liga mithalten können." Die Leistung als Kollektiv stimmt den Trainer des Aufsteigers optimistisch.

Das Spiel nicht gewonnen, dafür aber etliche positive Erkenntnisse. So oder so ähnlich ließe sich der Start der Mission Klassenerhalt in der 3. Liga für Rüdiger Ziehl zusammenfassen. Der Trainer des TSV Havelse war nach der 0:1-Heimniederlage zum Auftakt der neuen Saison 2021/22 gegen Saarbrücken nicht unzufrieden.

Anzeige

"Insgesamt waren wir nicht die schlechtere Mannschaft, trotz der Niederlage", sagte der Coach des Aufsteigers nach der Partie. "Für mich war's ein gutes Zeichen, wie sich die Mannschaft gezeigt hat - im Kollektiv. Das stimmt mich optimistisch."

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen dem TSV Havelse und 1. FC Saarbrücken

In der Luft gleichauf: Saarbrückens Nick Galle (links) und der Havelser Julius Langfeld. Zur Galerie
In der Luft gleichauf: Saarbrückens Nick Galle (links) und der Havelser Julius Langfeld. ©

Was ihm und sicherlich auch den Anhängern des Neulings gefehlt hat, "waren die Konsequenz im letzten Drittel und die Genauigkeit". Dennoch überwiege der positive Eindruck: "Wir haben gesehen, dass wir in der 3. Liga mithalten können. Das hat uns kaum jemand zugetraut." Ebenfalls schön: "Mit Fans hat sich das auch wieder nach Fußball angefühlt, weniger steril." 2230 Zuschauer waren in die HDI-Arena gekommen.

Sein Gegenüber "war sehr erleichtert und froh über das 1:0", so Uwe Koschinat, der neue Trainer des letztjährigen Tabellenfünften. "Zur Wahrheit gehört auch, dass wir in vielen Bereichen keine Topleistung gebracht haben. Uns haben Präzision und Torgefahr gefehlt, in der Offensive ist viel schiefgelaufen", schob Saarbrückens neuer Trainer nach.