02. August 2019 / 11:58 Uhr

Flensburg kommt: Stolperstart des TSV Havelse bringt Zimmermann nicht aus der Ruhe

Flensburg kommt: Stolperstart des TSV Havelse bringt Zimmermann nicht aus der Ruhe

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Gegen den kommenden Gegner aus Flensburg, soll für den TSV Havelse der erste Sieg her.
Gegen den kommenden Gegner aus Flensburg, soll für den TSV Havelse der erste Sieg her. © Christian Hanke
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Am dritten Spieltag der noch jungen Regionalliga-Saison empfangen die Jungs vom TSV Havelse den SC Weiche 08 Flensburg. Während der Gast aus dem hohem Norden am letzten Spieltag der erste Sieg gelang (1:0 beim HSC), wartet der TSV noch auf den ersten Dreier - das lockt den entspannten Trainer Jan Zimmermann aber mit Nichten aus der Reserve. 

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Ein Punkt aus den ersten beiden Partien gegen Aufsteiger HSC und in Drochtersen – das ist nicht wirklich toll, aber auch keinesfalls besorgniserregend. „Die Regionalliga Nord ist derart eng, da kann sich binnen zwei, drei Spielen eine Menge ändern“, bleibt Jan Zimmermann, Coach des TSV Havelse, betont gelassen.

Mit dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen SC Weiche 08 Flensburg, den Tabellenvierten des Vorjahres und Meister der Saison 2017/2018, wartet allerdings eine Aufgabe, die durchaus erneut ohne Punkt enden kann.

„Auftritt nach der Pause muss unser Maßstab sein“

Doch der Havelser Trainer sieht nicht nur das Negative. Gegen den HSC hätte die Leistung für drei Zähler reichen müssen, und auch die zweite Halbzeit in Drochtersen wäre trotz der verkorksten ersten 45 Minuten gut und gern ein Remis wert gewesen.

„Der Auftritt nach der Pause muss unser Maßstab sein“, fordert Zimmermann. „Da waren wir aggressiv, aktiv, haben das Spiel bestimmt und uns viele richtig gute Chancen erspielt.“

Bilder vom Trainingsauftakt beim TSV Havelse

Jonas Sonnenberg und seine Mitspieler trainieren die Bauchmuskulatur. Zur Galerie
Jonas Sonnenberg und seine Mitspieler trainieren die Bauchmuskulatur. ©
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Bei drei Hochkarätern ging der Coach sogar so weit zu sagen, „die hätten wir machen müssen“. Dazu seien noch zwei weitere erstklassige Angriffe gekommen, die nur durch Foul hätten unterbunden werden können. „Da sind uns zwei glasklare Elfmeter verweigert worden.“

Weniger Patzer, dafür mehr Effizienz im Abschluss

Die Aufgabe für das Wochenende und die kommenden Wochen werden nun sein, die Zahl der Patzer zu minimieren. „Die erste Hälfte in Drochtersen haben wir uns selbst anzukreiden.“

Es sei völlig unnötig gewesen, sich in die Situation zu bringen, einem 0:2 hinterherlaufen zu müssen. „Die Jungs sollten künftig von Anfang an voll konzentriert sein und sich tunlichst die großen individuellen Fehler abgewöhnen, vor allem bei Standards.“ Zudem wäre mehr Effizienz beim Abschluss wünschenswert.

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Der Titelaspirant aus dem hohen Norden unterlag zum Saisonstart mit 1:2 dem Topfavoriten VfL Wolfsburg II und ließ am Mittwoch dann einen knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg beim HSC folgen.

"Die bestrafen jeden Fehler“

„Die Flensburger verfügen schon über gute Qualität, haben eine schwer zu knackende, sehr kompakte, extrem robuste, erfahrene sowie effiziente Mannschaft. Gegen die bekommst du nicht viele Chancen, und du darfst dir keine Unkonzentriertheiten erlauben. Die bestrafen jeden Fehler“, weiß Zimmermann.

Gefühlt sei nahezu jedes Duell gegen den SC Weiche eng, „aber am Ende gewinnt doch meist Flensburg“. Diesmal soll es jedoch anders sein. „Das Zeug dazu hat meine Mannschaft.“

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem TSV Havelse und dem SC Weiche Flensburg 08

Flensburgs Gary James Noel (Nr. 9) profitiert von dem Fehler von Havelses Fabian Wenzel und erzielt das 1:0 für sein Team. Zur Galerie
Flensburgs Gary James Noel (Nr. 9) profitiert von dem Fehler von Havelses Fabian Wenzel und erzielt das 1:0 für sein Team. ©
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