07. November 2019 / 18:44 Uhr

Start der zweiten Saisonhälfte: TSV Havelse zu Gast beim HSC Hannover

Start der zweiten Saisonhälfte: TSV Havelse zu Gast beim HSC Hannover

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannovers Moussa Doumbouya im Laufduell mit Havelses Julian Rufidis - in einem spannenden Spiel schlug der TSV 96 II mit 3:2 am vergangenen Spieltag.
Hannovers Moussa Doumbouya im Laufduell mit Havelses Julian Rufidis - in einem spannenden Spiel schlug der TSV 96 II mit 3:2 am vergangenen Spieltag. © Debbie Jayne Kinsey
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Es hätte der gelungene Startschuss in eine vielversprechende Spielzeit werden sollen. Doch am Ende stand zum Auftakt der Regionalligarunde Ende Juli ein etwas enttäuschendes 1:1 des TSV Havelse gegen den Aufsteiger HSC Hannover. Am Sonntag (14 Uhr) treffen beide wieder aufeinander.

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Es ist das Duell des Tabellenletzten, der bislang nur einen Saisonsieg einfahren konnte gegen den Tabellenzehnten. Die Havelser haben mit 24 Zählern mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto als der Kontrahent aus der Landeshauptstadt. „Ich sehe kein Risiko darin, die Favoritenrolle anzunehmen“, sagt Trainer Jan Zimmermann. Er fürchtet sich aber auch nicht vor der möglichen Häme, wenn es eine Niederlage setzen sollte.

"In einem Derby können die Dinge anders laufen"

„Wenn wir nicht gewinnen sollten, wäre es auch nicht dramatisch“, sagt er und führt weiter aus: „Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß, dass die Dinge in einem Derby anders laufen können. Es gibt einige Spieler, die früher in Havelse spielten, die sich natürlich besonders beweisen wollen.“ Zimmermann betont daher: „Es wäre nicht peinlich, wenn wir dort verlieren.“

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Doch davon geht der Coach natürlich nicht aus. Denn die Havelser sind seit Wochen in starker Form: Siege gegen den VfB Lübeck und bei Hannover 96 II, eine knappe Niederlage gegen die Wolfsburger Reserve und dazu gibt es den Rückenwind vom Weiterkommen im Verbandspokal. „Wir haben in der Liga ein gutes Punktepolster angesammelt“, sagt der Trainer.

"Tolle Breite im Kader"

Im Vergleich zum Aufeinandertreffen am ersten Spieltag sieht er seine Mannschaft inzwischen deutlich gefestigt. „Wir haben uns weiterentwickelt“, sagt er. Zudem lobt er die „tolle Breite im Kader“. Er könne auf jede Situation mit einem starken Ersatzspieler reagieren. Das zeigte sich zuletzt unter anderem in Form von Vico Meien, der im Mittelfeld stark aufspielte.

HSC muss Punkte holen

„Wir können gegen jeden punkten, wenn wir gut sind“, sagt Zimmermann. Er erwartet ein offenes Spiel: „Der HSC muss Punkte holen, wenn er unten raus will.“ Die Hannoveraner sind für ihren ansehnlichen Fußball bekannt. „Den werden sie bestimmt wieder zeigen. Aber wir wollen auch unseren Anteil am Ballbesitz haben“, erklärt der Havelser Coach.

TSV bei Kontern anfällig

Damit seine Mannschaft beim zweiten Ausflug nach Hannover in Folge wieder ein Erfolgserlebnis feiern darf, arbeitet er in dieser Woche intensiv an der Konterabsicherung. Das sogar gleich aus zwei Gründen: Gegen 96 II gefiel ihm die Anfälligkeit in einigen Situationen nicht. Außerdem ist es beim Lehrgang zum Fußballlehrer auch gerade Thema und Zimmermann soll das Erlernte in die Trainingsarbeit einbauen.

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Torge Bremer und Niklas Tasky stehen wieder zur Verfügung, neue Ausfälle gibt es keine. Auch von Antonio Brandt gibt es schon wieder etwas Positives zu berichten: Der Torwart ist bereits in Laufschuhen wieder unterwegs. Nach einer erneuten Untersuchung Anfang der Woche bei Arzt Wego Kregehr könnte er sogar schon wieder in das Mannschaftstraining zurückkehren. Doch Zimmermann betont: „Wir haben zwei starke Torleute.“ Alexander Dlugaiczyk mache seine Sache als Vertretung „sehr gut“. Zudem sei es eine „tolle Erfahrung“ für Ersatzkeeper Aaron Tietje aus der U19 der Havelser.

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen Hannover 96 II und dem TSV Havelse

Emre Aytun (rechts) von Hannover 96 II bedrängt den Havelser Yannik Jaeschke. Zur Galerie
Emre Aytun (rechts) von Hannover 96 II bedrängt den Havelser Yannik Jaeschke. ©
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