31. August 2021 / 13:35 Uhr

"Tore, Kampf, Spannung": Underdog Horst fordert Osterwald beim 3:5 alles ab

"Tore, Kampf, Spannung": Underdog Horst fordert Osterwald beim 3:5 alles ab

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Im Zweikampf: Yasin Celik (li.) und Pierre-Bernd Bruch.
Im Zweikampf: Yasin Celik (li.) und Pierre-Bernd Bruch. © André Tautenhahn
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"Jeder hat sich reingehauen und super gekämpft", lobte Sören Albrecht, Spielertrainer des TSV Horst nach dem 3:5 in der 1. Runde des Kreispokals gegen den eine Klasse höher spielenden SV Wacker Osterwald. "Da war alles drin, was ein tolles Derby ausmacht: Tore, Kampf, Spannung."

Dreimal hat der gastgebende TSV Horst (2. Kreisklasse) geführt - und am Ende doch mit 3:5 gegen den SV Wacker Osterwald (1. Kreisklasse) verloren. Ungeachtet des Ausscheidens schon in der 1. Runde des Kreispokals war Spielertrainer Sören Albrecht nicht unzufrieden: „Jeder hat sich reingehauen und super gekämpft. Den Klassenunterschied hat man nicht gesehen. Da war alles drin, was ein tolles Derby ausmacht: Tore, Kampf, Spannung, ein schönes Spiel für die Zuschauer.“

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Luis-Alexis Villamonte-Reyes schoss die Platzherren in Front (4. Minute). Wacker-Akteur Pierre-Bernd Bruch glich aus (29.). Keine 60 Sekunden später führte ein klasse Spielzug zum 2:1 durch Yasin Celik. Die Gäste machten den Rückstand per Elfmeter von Daniel Richter wieder wett (24.).

Bilder vom Kreispokalspiel (1. Runde) zwischen dem TSV Horst und SV Wacker Osterwald

Tritt Soeren Albrecht (li.) in dieser Szene auf den Knöchel: Sascha Hartfiel. Zur Galerie
Tritt Soeren Albrecht (li.) in dieser Szene auf den Knöchel: Sascha Hartfiel. ©

Die Fans sahen einen offenen Schlagabtausch - und das sollte nach der Pause so weitergehen. Daniel Makresi brachte erneut den TSV nach vorn (47.) und hatte freistehend das 4:2 auf dem Fuß. „Wenn er den reingemacht hätte...“, sinnierte Albrecht über die wohl (mit-)entscheidende Szene.

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Stattdessen flutschte ein Freistoß von Kevin Rautenberg fast von der Mittellinie durch bis ins Horster Gehäuse zum 3:3 (56.). Kurz vor Schluss ließ Florian Salden die Osterwalder jubeln (89.). In der Nachspielzeit setzte Sebastian Klang noch einen drauf (90.+3.).

„Ein cooles Derby, sehr intensiv und hart geführt. Es hätte auch mit einem Elfmeterschießen enden können“, sagte Kevin Feldmann. Der Wacker-Coach freute sich zwar über den Sieg, sah aber keinen Grund für eine Kabinensause oder ähnliches: „Eine Runde weiter und gut ist.“

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