16. November 2021 / 17:33 Uhr

"Irgendwann reißt jede Serie": Kirchdorfer Festung nach 1121 Tagen gestürmt

"Irgendwann reißt jede Serie": Kirchdorfer Festung nach 1121 Tagen gestürmt

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Spieler des TV Jahn Leveste hatten als Erste nach langer Zeit mal wieder Grund zum Jubeln in Kirchdorf.
Die Spieler des TV Jahn Leveste hatten als Erste nach langer Zeit mal wieder Grund zum Jubeln in Kirchdorf. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der Kunstrasenplatz beim TSV Kirchdorf ist für den Gegner eigentlich kein gutes Terrain. Ob Liga oder Pokal: Am Deister sah es für den Gast seit Jahren immer schlecht aus - bis der TV Jahn Leveste gekommen ist und die Erfolgsserie nach 1121 Tagen gerissen hat.

Eine geradezu unglaubliche Serie ist beim TSV Kirchdorf gerissen: Erstmals seit dem 21. Oktober 2018 verlor der Kreisligist ein Pflichtspiel auf heimischem Platz. Das 2:4 gegen den TV Jahn Leveste bedeutete die erste Heimniederlage seit 1121 Tagen.

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„Es ist natürlich ein bisschen ärgerlich, dass wir ausgerechnet das letzte Heimspiel vor der Winterpause verlieren“, sagte Kirchdorfs Trainer Christof Rosenbaum. Andernfalls hätte sich die Serie automatisch um weitere vier Monate verlängert.

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Zugegeben: Die langen Corona-Unterbrechungen in den ersten Halbjahren 2020 und 2021 spielten der eindrucksvollen Bilanz in die Karten. Nichtsdestotrotz blieb der TSV in 30 Heimspielen in Folge ungeschlagen (25 Siege, fünf Unentschieden).

Rosenbaum trägt das Ende des Laufs mit Fassung: „Irgendwann reißt jede Serie.“ Dem Zeitpunkt kann er sogar etwas Positives abgewinnen. „Die Jungs wollen jetzt lieber früher als später in die Vorbereitung einsteigen“, betont er.

Am 20. März 2022 steht das nächste Heimspiel gegen den TuS Gümmer an. Vielleicht starten die Kirchdorfer dann ja einfach eine neue Serie...