21. September 2018 / 08:52 Uhr

TSV Klausdorf will unter Flutlich gegen Wankendorf nachlegen

TSV Klausdorf will unter Flutlich gegen Wankendorf nachlegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steht den Wankendorfern nach der Ampelkarte heute Abend in Klausdorf nicht zur Verfügung: Tjorven Spieler.
Steht den Wankendorfern nach der Ampelkarte heute Abend in Klausdorf nicht zur Verfügung: Tjorven Spieler. © Jan-Phillip Wottge
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Am neunten Spieltag der Landesliga Holstein möchte der Heikendorfer SV nach drei Niederlagen in Folge gegen den SV Schackendorf wieder in die Erfolgsspur einbiegen. Concordia Schönkirchen empfängt den TSV Travemünde. Den Spieltag eröffnet der TSV Klausdorf, der heute Abend den noch sieglosen Oberliga-Absteiger TSV Wankendorf zu Gast hat.

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​Klausdorf – Wankendorf (heute, 19 Uhr)

Der 4:1-Erfolg in Schackendorf kam für Klausdorf nach fünf sieglosen Spielen einer Befreiung gleich. Gegen das Schlusslicht, das noch kein Spiel gewonnen hat, heißt es für den TSVK nachlegen, um sich im Tabellenmittelfeld festzusetzen. „Es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber wir sind noch auf der Suche nach der richtigen Formation und dem richtigen System. Eine Stammelf hat sich noch nicht herauskristallisiert“, erklärt Klausdorfs Coach Dennis Trociewicz, der bis auf seinen Sechser Jan Petersen (gesperrt) alle Spieler aufbieten kann. „Es wird sich kurzfristig entscheiden, wer wo spielt. Ich habe einige Lösungen im Kopf. Auf jeden Fall wollen wir gewinnen und nicht die ersten sein, die gegen Wankendorf verlieren“, nimmt Trociewicz die angeschlagenen Gäste durchaus ernst.

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Heute Abend soll alles anders werden. An diese Hoffnung klammert sich der TSV Wankendorf. „Flutlicht, Kunstrasen, das hatten wir noch nicht. Vielleicht hilft es, wenn der normale Trott durchbrochen wird“, sagt Wankendorfs Coach Heiko Hansen. Was ihm nicht behagt, ist die Tatsache, dass sich die Klausdorfer nach dem 4:1-Auswärtssieg in Schackendorf im Aufwärtstrend befinden: „Es ist merkwürdig, dass alle Teams am Spieltag vor dem Duell mit uns ein Erfolgserlebnis haben.“ Ziel von Hansen ist es dewegen, „die Null zu halten“. Dafür baut er auf eine stabile Defensive. Mit Alexander Usbek, Malte Wellbrock und Sebastian Worbs kehren drei Leistungsträger zurück. Dafür fehlt Tjorven Spieler nach seiner Ampelkarte.

Schönkirchen – Travemünde (Sonnabend, 15 Uhr)

Der TSG, die in drei Wochen nur ein Pflichtspiel austragen konnte, stehen nur 14 Spieler zur Verfügung. „Der Spielrhythmus ist uns abhanden gekommen. Das ist ein großer Nachteil. Wir versuchen, das durch Testspiele aufzufangen. Die personelle Lage zwingt uns zum Umdenken. Taktisch und von der Aufstellung her. Spieler werden auf für sie untypischen Positionen spielen müssen“, schildert TSG-Trainer Stefan Köpke die Lage. Keine guten Voraussetzungen vor dem Schlüsselspiel, denn für beide Teams geht es um viel. Der Verlierer der Partie könnte auf einen Abstiegsplatz abrutschen. „Wir bekommen eine Mannschaft zusammen, die gut sein“, ist Köpke überzeugt. Torge Jess hat sich im Testspiel gegen den VfB Kiel (3:0) mit zwei Toren durchaus empfohlen. Arvid Christoph ist zudem eine Option für die Sechs.

Heikendorf – Schackendorf (Sonntag, 15 Uhr)


In den letzten drei Begegnungen blie Heikendorf zwar ohne Punktgewinn, musste sich dabei jedoch auch mit dem aktuellen Spitzentrio der Liga messen. Auch wenn die Zähler ausblieben, so konnte HSV-Coach David Lehwald positive Aspekte ausmachen. „Wir haben gegen Preußen Reinfeld und gegen Oldenburg in der Defensive starke und robuste Leistungen gezeigt. Wenn wir diese Stabilität auch in den kommenden Spielen an den Tag legen, dann ist damit jedenfalls die Grundvoraussetzung gelegt“, erklärt Lehwald. Nun warten jedoch erst einmal keine dicken Brocken mehr, sondern mit dem SV Schackendorf, dem TSV Wankendorf und dem TSV Pansdorf Gegner, mit denen sich der HSV mindestens auf Augenhöhe sieht. „Wir wollen nun eine Serie starten und gegen Schackendorf damit beginnen. Wir sind sicherlich nicht das schlechtere Team und werden daher versuchen, denen unser Spiel aufzudrängen. Sieben oder neun Punkte haben wir uns für die nächsten drei Partien vorgenommen“, sagt Lehwald.


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