01. November 2019 / 17:00 Uhr

"Nicht bezirksligareif": Kolenfelds Dreier frustriert nach der 2:4-Pleite

"Nicht bezirksligareif": Kolenfelds Dreier frustriert nach der 2:4-Pleite

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der TSV Kolenfeld stimmt sich ein. 
Der TSV Kolenfeld stimmt sich ein.  © CHRISTIAN HANKE
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Der nächste Rückschlag für den TSV Kolenfeld im Abstiegskampf. Gegen den Offensivdrang des SV Hämelerwald konnten die Gastgeber nicht viel entgegenbrigen. So stand es nach 30 Minuten schon 0:4. Kolenfelds Spielertrainer Steffen Dreier fand nach der 2:4-Niederlage deutliche Worte.

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Für den TSV Kolenfeld wird die Luft immer dünner. Das Schlusslicht der Bezirksliga 2 hat im Abstiegsrennen weiter an Boden verloren: Im Duell mit dem direkten Konkurrenten SV Hämelerwald kassierte das Team um Spielertrainer Steffen Dreier zuhause eine bittere 2:4 (1:4)-Schlappe.

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Tatkräftige Unterstützung der Kolenfelder

Das Spiel lief noch keine halbe Stunde, da war der Zug aus Heimsicht im Grunde schon abgefahren – zu diesem Zeitpunkt führten die Adler aus Hämelerwald durch die Tore von Marvin Pröve (13., 25.), Tjard Marx (16.) und Marco Klingberg (27.) bereits mit 4:0.

"dreieinhalb Tore haben wir quasi selbst geschossen."

„Gefühlt war jeder Schuss ein Treffer, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung der Kolenfelder“, sagte Gäste-Coach Peter Wedemeyer. „Ohne Worte“, kommentierte Dreier das wie er es nannte „abenteuerliche Geschehen“ – „dreieinhalb Tore haben wir quasi selbst geschossen.“

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Sobald sein Team in Rückstand gerate, sei es vorbei, „dann sind alle von der Rolle und agieren völlig konfus.“ Während sich die Wedemeyer-Elf auf dem (vermeintlich) sicheren Vorsprung ausruhte, berappelten sich die Platzherren etwas. Niclas Kölln (45.) und Mike Ehlert (49.) verkürzten – zu mehr reichte es für den TSV nicht.

"Wir stehen zu Recht da unten."

„Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Partie nach dem 4:0 cool herunterspielen und den Sack zumachen, stattdessen haben wir Kolenfeld ins Spiel kommen lassen und unsere Konterchancen kläglich vergeben.“, sagte Wedemeyer. „Aber am Ende zählen die wichtigen Punkte.“ „Das war von beiden Seiten nicht bezirksligareif“, fand Dreier deutliche Worte. „Wir stehen zu Recht da unten. Egal, welches System wir spielen, es klappt nicht. Und die Anzahl der Gegentore ist viel zu hoch.“ Er habe sich schon selbst hinterfragt, „aber die Vereinsführung und das Team geben mir volle Rückendeckung.“ Also, auf ein Neues am Sonntag (14 Uhr) im Derby gegen den TSV Luthe.

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