21. August 2018 / 10:02 Uhr

TSV Kolenfeld versetzt Türkay Sport Garbsen bitteren K.o. in der Nachspielzeit

TSV Kolenfeld versetzt Türkay Sport Garbsen bitteren K.o. in der Nachspielzeit

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der TSV Kolenfeld feierte einen glücklichen Last-Minute-Sieg.
Der TSV Kolenfeld feierte einen glücklichen Last-Minute-Sieg. © CHRISTIAN HANKE
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Trotz einer über weite Strecken überlegen geführten Partie ging Türkay Sport Garbsen in der Kreisligapartie am Sonntag gegen den TSV Kolenfeld leer aus. In der Nachspielzeit schockte TSV-Spielertrainer Steffen Dreier die Gäste mit dem 3:2 (2:1)-Siegtreffer.

Der Siegtreffer war Chefsache: Kolenfelds Spielertrainer Steffen Dreier hat dem stark aufspielenden Bezirksliga-Absteiger in der 93. Minute den bitteren K.o. versetzt. „Ein Remis wäre gerecht gewesen, wir hätten auch verlieren können“, räumte Dreier offen ein. „Daran werden wir lange zu knabbern haben“, sagte Türkay-Coach Fatih Ulucay.

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Die Bilder vom Spiel TSV Kolenfeld - SV Türkay Spor Garbsen

Garbsens Güven Sahin hat das Nachsehen gegenüber Kolenfelds Pascal Opaczek. Zur Galerie
Garbsens Güven Sahin hat das Nachsehen gegenüber Kolenfelds Pascal Opaczek. ©

„Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen und stehen mit leeren Händen da, das tut weh.“ Die Platzherren trafen früh in Person von Mike Ehlert (4.), gerieten danach allerdings aus dem Konzept. Güven Sahin erzielte den Ausgleich (32.). Zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause schloss Dreier einen schönen Spielzug mit dem 2:1 ab (43.).

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​Dreier köpft sein Team zum Sieg

Der Spielertrainer hätte für die Vorentscheidung sorgen können, als er allein auf Keeper Nick Heller zulief, doch er vergab (47.). Die druckvoll agierenden Gäste egalisierten durch Sahin (55.) und hatten in der Folge, laut Ulucay, „unnormal viele Tormöglichkeiten.“

Das Spiel hätte zweifellos zugunsten der Garbsener kippen können – stattdessen köpfte Dreier sein Team zum Sieg. Ein Extralob des Heim-Trainers ging an Oliver Haßlöcher, der ein grandioses Comeback feierte. Bei Türkay Spor hingegen ist jetzt Aufbauarbeit angesagt.

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