29. November 2021 / 09:10 Uhr

1:2 gegen Sulingen: Krähen gehen der Winterpause auf Zahnfleisch entgegen

1:2 gegen Sulingen: Krähen gehen der Winterpause auf Zahnfleisch entgegen

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Krähenwinkels Tim Hübner (links) will Sulingens Marven Rupp davonlaufen.
Krähenwinkels Tim Hübner (links) will Sulingens Marven Rupp davonlaufen. © Michael Plümer
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Mit einer Heimniederlage hat sich der TSV KK in die Winterpause verabschiedet. "Es ist alles okay. Bei uns gehen einige Spieler auf dem Zahnfleisch", konstatierte Trainer Pascal Preuß nach dem 1:2 gegen den TuS Sulingen.

Natürlich hätte der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide nach dem vorzeitigen Einzug in die Aufstiegsrunde zum Vorrundenabschluss gern noch drei Punkte nachgelegt. Die 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den TuS Sulingen ließ sich für den Tabellenzweiten der Landesliga Nord jedoch verschmerzen. „Wir sind da, wo wir hinwollten“, sagte Trainer Pascal Preuß. „Die Sulinger haben unterm Strich verdient gewonnen, aber es ist alles okay. Bei uns gehen einige Spieler auf dem Zahnfleisch.“

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Bis zum Start in die Vorbereitung am 31. Januar können die Krähen nun ihre Muskeln pflegen. Gegen den TuS, dessen Hoffnung auf den dritten Platz sich tags zuvor durch das 5:1 des TSV Wetschen gegen Spitzenreiter STK Eilvese zerschlagen hatten, veränderte Preuß seine Startelf gegenüber dem 8:0-Kantersieg gegen den Heeßeler SV auf vier Positionen.

Bilder vom Spiel der Landesliga Nord zwischen dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und TuS Sulingen

Der Krähenwinkeler Tristan Schmidt (links) versucht, den Ball an Sulingens Jona Hardt vorbeizubringen. Zur Galerie
Der Krähenwinkeler Tristan Schmidt (links) versucht, den Ball an Sulingens Jona Hardt vorbeizubringen. ©

Schon in der Anfangsphase endete indes nach 364 Minuten die Serie ohne Gegentor am heimischen Waldsee: Chris Brüggemann war im Laufduell mit Kevin Malarowski einen Tick schneller und brachte die Gäste in Führung (4.) – sein 17. Saisontreffer.

Beim Vorhaben, die Schlagzahl zu erhöhen, wurde der TSV KK nach der Pause ein weiteres Mal kalt erwischt. Bei einem Duell zwischen André Pigors und Brüggemann entschied der Schiedsrichter auf Ballbesitz für die Krähen, ließ sich aber vom TSV-Keeper korrigieren und gab Eckball für die Gäste. Den nutzten die Sulinger prompt, um ihren Vorsprung zu erhöhen (48.).

Es riecht nur nach Ausgleich

Bei der anschließenden Aufholjagd kam die Preuß-Elf erst in der Schlussphase richtig in Schwung – und hätte nach dem 1:2 durch Tom Selzam, der einen Angriff über sieben Stationen abschloss (78.), fast noch Erfolg gehabt.

„Es hat nach Ausgleich gerochen“, sagte Preuß angesichts einer Serie von sechs Eckbällen in den finalen Minuten. Bei einem Freistoß tauchte schließlich auch Pigors noch im Sulinger Strafraum auf – und hätte tatsächlich beinahe getroffen. Im Duell mit seinem nachsetzenden Krähenwinkeler Torwartkollegen bekam Eric Schröder aber noch rechtzeitig eine Hand dazwischen.