05. April 2021 / 12:40 Uhr

"Schlussstrich ziehen und hoffen": Krähen-Coach Oliveira kann mit NFV-Entscheidung leben

"Schlussstrich ziehen und hoffen": Krähen-Coach Oliveira kann mit NFV-Entscheidung leben

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jähes Ende, wie bei einem Platzverweis: Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II muss den Sprung in den Bezirk noch einmal von vorn in Angriff nehmen.
Jähes Ende, wie bei einem Platzverweis: Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II muss den Sprung in den Bezirk noch einmal von vorn in Angriff nehmen. © Thomas Bork/privat
Anzeige

Sieben Spiele, 14 Punkte - der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II hat in der Kreisliga 5 die Tabelle angeführt, durfte vom Sprung in den Bezirk träumen. Alles für die Katz', die Saison wird wegen der Corona-Pandemie annulliert. Der SPORTBUZZER hat bei Trainer Antonio Oliveira nach der Gefühlslage gefragt.

Anzeige

Hallo Herr Oliveira, die Annullierung der Fußballsaison ist für Teams wie Ihres besonders bitter. Schieben Sie jetzt Frust oder haben Sie Verständnis für die Entscheidung des Verbandes?

Anzeige

Wir haben mit der Annullierung gerechnet. Und auch wenn wir Tabellenführer waren, weiß ich nicht, ob es eine tolle Entscheidung gewesen wäre, die Ersten aufsteigen zu lassen.

Mehr Berichte aus der Region

Also klares Votum für Verständnis?

Ja, das ist für mich die fairste Entscheidung. Nach ein paar Spielen zu sagen, du steigst auf oder ab, wäre nicht in Ordnung. Die Vorbereitung und das Training bis Ende Oktober sind jetzt zwar umsonst gewesen, aber das muss man akzeptieren.

Wäre eine Variante, bei der die Saison zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres fortgesetzt worden wäre, denkbar gewesen?

Ich bin kein Freund davon, eine Saison einzufrieren. Wie wäre man mit den Sommerferien umgegangen? Und die Kader verändern sich doch ab Juli. Da muss man jetzt einen Schlussstrich ziehen und hoffen, dass es in ein paar Monaten vernünftig wieder losgehen kann.

Mehr Berichte aus der Region

Als Sie die Krähen-Reserve zu Saisonbeginn übernommen haben, sagten Sie, Ihre Mission wäre, in den nächsten zwei Jahren in den Bezirk aufzusteigen. Ein Jahr hat man Ihnen nun „geraubt“ ...

Ich glaube das wird mir keiner übel nehmen, wenn es nun doch drei Jahre dauert. Die Mannschaft hat sich gut entwickelt, wir greifen in der nächsten Saison wieder an. Es gibt ja nicht so viele Zweitvertretungen im Bezirk, da wollen wir natürlich gerne dazugehören.