01. April 2019 / 10:17 Uhr

"Gefühlt 300 Zweikämpfe": TSV Burgdorf erarbeitet sich in Krähenwinkel drei Punkte

"Gefühlt 300 Zweikämpfe": TSV Burgdorf erarbeitet sich in Krähenwinkel drei Punkte

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Krähenwinkeler Marcel Kunstmann (links) wird von Burgdorfs Timo Kuhlgatz bearbeitet.
Der Krähenwinkeler Marcel Kunstmann (links) wird von Burgdorfs Timo Kuhlgatz bearbeitet. © Michael Plümer
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Im Landesliga-Spiel zwischen dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und der TSV Burgdorf haben eindeutig die Abwehrreihen die Oberhand gehabt. Die der Gäste war noch einen Tick besser - und weil sie auch noch trafen, nahmen sie die drei Zähler vom Waldsee mit.

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Die eine Serie hält, die andere ist gerissen: Die in der Landesliga zuvor achtmal in Folge ungeschlagene TSV Burgdorf ist offenbar noch nicht satt und hat vom Waldsee drei Punkte mitgenommen. Noel Köhler und Tom Hanekopf sorgten mit ihren Treffern in der zweiten Halbzeit für den 2:0 (0:0)-Sieg. Für den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide war es nach vier Partien mit Alexander Dosch als Interimscoach und im dritten Spiel mit Trainer Bernd Krajewski die erste Niederlage.

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Defensivreihen überzeugen

„Wir haben es mit allen Mitteln versucht, aber heute wäre wahrscheinlich kein Ball mehr reingegangen“, meinte Krajewski. „In den entscheidenden Phasen hat sich das Spiel nicht zu unseren Gunsten entwickelt. Beide Mannschaften haben gut verteidigt, letztlich waren die Standards entscheidend. Nach dem ersten Tor sind die Burgdorfer noch stabiler geworden.“

Bilder vom Spiel der Landesliga zwischen dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und der TSV Burgdorf

Der Krähenwinkeler Tristan Schmidt hat das Burgdorfer Tor fest im Visier. Zur Galerie
Der Krähenwinkeler Tristan Schmidt hat das Burgdorfer Tor fest im Visier. ©

Für Gäste-Coach Holger Kaiser war es „fußballerisch kein gutes Spiel. Ohne Mittelfeld, nur lange Bälle, gefühlt 300 Zweikämpfe.“ KK, seit dem Aufstieg in die Landesliga nun in acht Duellen mit den Burgdorfern sieglos, sei „keinen Deut schlechter“ gewesen, sagte Kaiser. „Für mich war klar: Wer den ersten groben Fehler macht, der wird bestraft. Und die Krähen haben ihn gemacht.“

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Nach jeweils drei guten Chancen in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten war Köhler in der 53. Minute nach einem Steilpass erfolgreich und nutzte ein Missverständnis in der Krähen-Abwehr zum 1:0. Für die Entscheidung sorgte Hanekopf in der 81. Minute, per Kopf drückte er einen Eckball zum 2:0 ein.