22. April 2019 / 19:08 Uhr

TSV Krähenwinkel/Kaltenheide wirft FC Sulingen aus dem Pokal

TSV Krähenwinkel/Kaltenheide wirft FC Sulingen aus dem Pokal

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Krähenwinkels Kapitän Marcel Kunstmann im Dribbling (Pokal-Archivbild).
Krähenwinkels Kapitän Marcel Kunstmann im Dribbling (Pokal-Archivbild). © Thomas Bork
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Bereits den vierten Bezirksligisten hat der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide nun schon aus dem diesjährigen Bezirkspokal geworfen. Doch das Spiel gegen den FC Sulingen begann nicht im Sinne des Landesligisten.

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Sieben Jahre nach dem Erreichen des Halbfinales im Bezirkspokal hat der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide erneut den Einzug in die Runde der letzten vier Klubs geschafft. Nach erfolgreichen Auftritten beim FC Lehrte, Stern Misburg und TSV Stelingen konnte sich das Landesligateam von Trainer Bernd Krajewski gestern zum vierten Mal in dieser Saison in diesem Wettbewerb auswärts bei einem Bezirksligisten durchsetzen. Gegen den FC Sulingen, Tabellenzweiter in der Staffel 1, stand es im Viertelfinale nach 90 Minuten 1:1, anschließend gewann KK trotz eines Fehlschusses das Elfmeterschießen mit 4:3.

Entscheidung erst im Elfmeterschießen

Nach frühem Rückstand hatten die Krähen gestern viel Zeit, das drohende Pokal-Aus abzuwenden und sich mit einem Erfolg weiteres Selbstvertrauen für den Abstiegskampf zu holen. Zunächst blieb es ein vergebliches Anrennen gegen einen Gegner, der nach dem Treffer von Marian Pingel (16.) auf Konterchancen lauerte. Die Gäste steckten indes nicht auf und wurden mit dem Ausgleich durch Felipe Böttcher (79.) belohnt. Marcel Kunstmann, Tristan Schmidt, Böttcher und Nils Tegtmeyer entschieden die Partie aus elf Metern.

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"Ergebnis spricht für die Mannschaft mit mehr Ballbesitz"

„Das frühe Tor hat den Sulingern in die Karten gespielt“, sagte Krajewski. „Aber das 1:1 fiel dann zwangsläufig. Ob das Weiterkommen verdient ist, diese Frage kann man stellen. Letztlich spricht das Ergebnis aber für die Mannschaft mit mehr Ballbesitz.“