12. August 2019 / 12:17 Uhr

TSV Kronshagen siegt dank Treffer von Luca Bertermann – TuS Jevenstedt und Gettorfer SC verpatzen Saisonstart

TSV Kronshagen siegt dank Treffer von Luca Bertermann – TuS Jevenstedt und Gettorfer SC verpatzen Saisonstart

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Der Kronshagener Tim Netzel (rechts) nimmt den Ball gegen den Flensburger Leon Schweim akrobatisch mit.
Der Kronshagener Tim Netzel (rechts) nimmt den Ball gegen den Flensburger Leon Schweim akrobatisch mit. © Uwe Paesler
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Sie können einfach nicht mehr gewinnen. Sowohl der TuS Jevenstedt als auch der Gettorfer SC haben den Saisonstart in der Fußball-Landesliga Schleswig verpatzt – drei Spiele, drei Niederlagen. Während der GSC im Vergleich zur deftigen Packung unter der Woche zwar besser auftrat, aber dennoch nicht über eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen den TuS Collegia Jübek hinaus kam, musste sich Jevenstedt gegen ein junges und trotzdem abgezocktes Team des TSV Altenholz geschlagen geben. Die SpVg Eidertal Molfsee kassierte beim TSV Friedrichsberg-Busdorf die erste Saisonniederlage.

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TSV Kronshagen – IF Stjernen Flensborg 1:0

Bei viel Ballbesitz hatten die Gastgeber schon im ersten Durchgang klare Torchancen, die aber von Luca Bertermann und Malte Andres ausgelassen wurden. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Die Kronshagener beherrschten das Geschehen und trafen jetzt auch. Bertermann drückte ein Zuspiel von Tim Netzel zum 1:0 (53.) ins Gehäuse der Gäste. In der Schlussphase kam die Heimelf allerdings nicht mehr richtig in die Zweikämpfe. Viele Freistöße und Flanken aus dem Halbfeld in den Kronshagener Strafraum sorgten für viel Unruhe in der Defensive der Platzherren. „Das war nicht nach meinem Geschmack, dass wir in den letzten zehn Minuten noch so um unseren Sieg zittern mussten“, war der Kronshagener Coach Nadeem Hussain am Ende froh, alle drei Punkte eingefahren zu haben, „die leichtfertigen Ballverluste müssen wir unbedingt vermeiden.“

(Reinhard Gusner)

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TuS Jevenstedt - TSV Altenholz 1:2

Abgeklärt, souverän, erwachsen. Der TSV Altenholz zeigte trotz fünf Akteuren aus dem 2000er Jahrgang in der Startaufstellung eine abgezockte Leistung, die Gelb-Schwarzen ließen die 0:4-Pleite gegen Kronshagen vergessen. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, so wie ich es mir vorstelle“, lobte TSVA-Coach Liridon Imeri und ergänzte: „Wir haben klar von hinten rausgespielt, waren präsenter und haben nichts zugelassen.“ Nur einmal hatte Altenholz Glück, als TuS-Stürmer Robin Grell in Halbzeit eins den Pfosten traf. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem Altenholz entschlossener und mit mehr Zug zum Tor auftrat. Jannis Sändker belohnte die Altenholzer schließlich mit zwei Treffern (51., 62.). „Wir haben seine Qualitäten und Stärken perfekt eingesetzt“, so Imeri. Der TuS kam dank eines sehenswerten direkten Freistoßes von Henning Knuth (66.) zum Anschluss. Für mehr reichte es nicht. Warum? „Wir kommen in der Offensive einfach nicht durch. Uns fehlte nach den zwei Auftaktniederlagen definitiv die Leichtigkeit“, so TuS-Co-Trainer Andre Paulsen.

Gettorfer SC - TuS Collegia Jübek 1:2

Der Gettorfer SC hat den Saisonauftakt endgültig verpatzt. Dabei legte die Mannschaft von Trainer Christian Schössler durchaus eine andere Gangart an den Tag als noch in den beiden ersten Partien. „Einsatz und Leidenschaft waren definitiv besser“, lobte der GSC-Coach. Belohnt wurde der Auftritt der Rot-Weißen durch die Führungstreffer von Kevin Link (47.). Doch die Führung währte nicht allzu lange, Jübek glich aus (54.). Wenig später sah TuS-Akteur Peer Jürgensen (60.) die Gelb-Rote Karte – Überzahl für den GSC. Die Gettorfer rannten an, konnten die Überlegenheit jedoch nicht nutzen. So kam es, wie es kommen musste: Jübek bestrafte die Gastgeber in der Nachspielzeit mit dem goldenen Siegtreffer.

Hier abstimmen: Können sich der TuS Jevenstedt und der Gettorfer SC von ihren schlechten Auftaktergebnissen erholen?

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TSV Nordmark Satrup - Osterrönfelder TSV 2:1

Extrem bitter in letzter Sekunde: Der Osterrönfelder TSV verlor beim TSV Nordmark Satrup auch das zweite Spiel der Saison. „Die Jungs haben sich am Ende um den verdienten Lohn gebracht“, so OTSV-Trainer Olaf Lehmann, der einen ganz anderen Auftritt im Vergleich zur Niederlage am vergangenen Wochenende sah. „Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, betonte Lehmann, der insgesamt aber eine wenig ansehnliche Partie auf schwer bespielbaren Geläuf sah. Nachdem sich beide Teams mit einem 0:0 in Pause verabschiedeten, durchbrach Felix Peter Struck (51.) wie aus dem Nichts den Bann und sorgte für die OTSV-Führung, die allerdings nicht lange hielt. Satrup konnte nur wenig später verdient ausgleichen (63.) und kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielen.

TSV Friedrichsberg-Busdorf – SpVg Eidertal Molfsee 2:1

Die Eidertaler haderten mit Schiedsrichter Nicolas Köcher, der ihnen nach Foulspiel von TSV-Keeper Sascha Petersen an Louis Schütt einen klaren Elfmeter versagt hatte. Darin sah Gästecoach Jörg Ahrens nachhaltige Auswirkungen auf das Spiel seiner Elf, „auch wenn diese Szene nicht aussschlagebend für die Niederlage war.“ Eidertals guter Anfangsviertelstunde folgten Aktionen, die nicht zwingend genug waren, um die robusten Gastgeber auszuspielen. „Es war nicht mehr genug Dampf in unserem Spiel, obwohl meine Leute bemüht waren, etwas von dort mitzunehmen“, stellte Ahrens am Ende der englischen Woche fest, „dass kräftemäßig doch ein paar Körner fehlten, um das Spiel noch drehen zu können.“ Das wurde nach der 2:0-Führung der Heimelf durch Tim Schubert (25., 81.) noch schwieriger, zumal die Eidertaler nach der Gelb-Roten Karte gegen Mirko Schöning (77.) in Unterzahl spielen mussten. Ein weiteres Foulspiel an Louis Schütt wurde schließlich doch mit einem Elfmeter geahndet, den Marvin Blümke zum Ehrentreffer (85.) im Netz des Platzvereins versenkte.

(Reinhard Gusner)

Klickt euch durch die Bildergalerie zur Landesliga-Begegnung zwischen dem Gettorfer SC und der SpVg Eidertal Molfsee am zweiten Spieltag:

Gettorfs Erik Empen (re.) kann flanken, bevor Yannick Schütt an den Ball kommt. Zur Galerie
Gettorfs Erik Empen (re.) kann flanken, bevor Yannick Schütt an den Ball kommt. ©
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