05. August 2019 / 14:02 Uhr

TSV Luthe dreht 0:2 gegen Kolenfeld: Steffen Eickemeier feiert unglaubliches Comeback

TSV Luthe dreht 0:2 gegen Kolenfeld: Steffen Eickemeier feiert unglaubliches Comeback

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kolenfelds Henry Palm (links) und Luthes Nicolas Debener im Kopfballduell.
Kolenfelds Henry Palm (links) und Luthes Nicolas Debener im Kopfballduell. © Christian Hanke
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Ein besseres Comeback hätte Steffen Eickemeier vom TSV Luthe nicht feiern können. Nach einer langen Verletzungspause wurde er gegen den TSV Kolenfeld erstmals wieder eingewechselt - und drehte promt die Partie.

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Das Comeback von Steffen Eickemeier hat dem TSV Luthe in der Bezirksliga 2 einen erfolgreichen Saisonstart beschert. Monatelang war er verletzungsbedingt ausgefallen, jetzt traf der Torjäger beim 3:2 (0:0)-Heimsieg gegen den benachbarten Aufsteiger TSV Kolenfeld gleich doppelt. In der 58. Minute des Derbys war er erst eingewechselt worden – seine Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt vor 300 Zuschauern mit 0:2 in Rückstand.

Bilder vom Spiel der Bezirksliga 2 zwischen dem TSV Luthe und TSV Kolenfeld

Kolenfelds Mike Ehlert (rechts) scheitert an Luthes Keeper Daniel Beissner. Zur Galerie
Kolenfelds Mike Ehlert (rechts) scheitert an Luthes Keeper Daniel Beissner. ©
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Zwei Tore und eine Vorlage

Steffen Ulrich blieb nach knapp einer Stunde kaum noch eine andere Wahl, als Eickemeier ins Spiel zu bringen. „Steffen hat in der Vorbereitung nur dreimal mittrainiert, sich aber wieder fit gemeldet“, sagte der Luther Coach. Gerade auf dem Platz, konnte Eickemeier in einer Eins-gegen-eins-Situation verkürzen (60.). In der Schlussphase bereitete er per Eckball den Ausgleich durch Markus Stockum vor (81.) und sorgte schließlich wieder selbst für das Siegtor, als er sich gegen zwei Kolenfelder durchsetzte und den Ball unter die Latte drosch (89.).

„Das 1:2 hat uns total aus dem Konzept gebracht. Bis dahin hatten wir das Spiel bestimmt“, sagte Kolenfelds Spielertrainer Steffen Dreier, dessen Team nach einem Eckstoß durch Oliver Haßlöcher (52.) in Führung ging und per Konter durch Mike Ehlert (57.) erhöhte. Die Abwehr um den überragenden Paul Petruk trug ihren Teil zum verdienten 2:0 bei. „Mit unserer Leistung bin ich nicht unzufrieden. Im Grunde hatte ich nie Bedenken, dass wir ein Gegentor kassieren“, sagte Dreier. „Bei allen Luther Treffern sind uns dann aber individuelle Fehler unterlaufen.“

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"Das 1:2 hat uns einen Ruck gegeben"

Eickemeiers Anschlusstreffer war für Ulrich der Knackpunkt der Partie. „Bis dahin haben wir uns von den Kolenfeldern beeindrucken lassen“, sagte er. „Das 1:2 hat uns einen Ruck gegeben, es war wieder Leben da. Auf einmal sind wir die spielbestimmende Mannschaft gewesen.“ Dem Aufsteiger gelang es nicht mehr, die Kontrolle zurückzugewinnen. Die Luther, denen auch die Einwechslung des 19-jährigen Vincent Röß eine Viertelstunde vor dem Ende neuen Schwung gab, nutzten die Räume, die sie vorher nicht hatten.

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