07. Oktober 2019 / 12:02 Uhr

Zu Hause weiter eine Macht: Der TSV Luthe besiegt auch Niedersachsen Döhren

Zu Hause weiter eine Macht: Der TSV Luthe besiegt auch Niedersachsen Döhren

Jannik Meyer und Dirk Herrmann
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luthes Robert Berg (links) entwischt dem Döhrener Philip Langenhan, allerdings pfeift ihn der Schiedsrichter zurück.
Luthes Robert Berg (links) entwischt dem Döhrener Philip Langenhan, allerdings pfeift ihn der Schiedsrichter zurück. © Christian Hanke
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Sechstes Heimspiel, sechster Sieg - auf eigenem Platz läuft es für den TSV Luthe einfach rund. Auch Niedersachsen Döhren konnte daran nichts ändern, unterlag in der Bezirksliga 2 mit 0:2. Das halbe Dutzend haben die Luther allerdings eher kämpferisch denn spielerisch vollgemacht.

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Die Partie fand am 6. Oktober statt, bis zur Winterpause sind es immer noch acht Wochen und neun Spiele für den TSV Luthe. Man darf sich das momentan ruhig einmal so deutlich vor Augen halten angesichts der Ausbeute, die Trainer Steffen Ulrich mit seinem Team in der Bezirksliga 2 seit dem Saisonstart auf eigenem Terrain macht.

Das 2:0 (0:0) gegen Niedersachsen Döhren, das der Klub am 11. Spieltag feierte, war im sechsten Heimspiel der sechste Sieg. Besser geht es nicht, und wer das nicht erstaunlich findet, der sei daran erinnert: 18 Heimpunkte holten die Luther auch im vergangenen Fußballjahr, dafür hatten sie aber die gesamte Spielzeit gebraucht.

Bilder vom Spiel der Bezirksliga 2 zwischen dem TSV Luthe und Niedersachsen Döhren

Döhrens Garwin Krägel (links) hat den Ball, der Luther Robert Berg hätte ihn gern. Zur Galerie
Döhrens Garwin Krägel (links) hat den Ball, der Luther Robert Berg hätte ihn gern. ©
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Die Stadt tut jedenfalls gut daran, trotz der jahreszeitbedingt schlechter werdenden Witterungsverhältnisse die TSV-Kicker zu Hause noch nicht mit einer Platzsperre auszubremsen. Dafür sorgt, wenn Ulrichs Elf auswärts antreten muss, bisher immer der Gegner – in der Fremde wartet sie immer noch auf den ersten Zähler. Umso bemerkenswerter ist die Heimbilanz. „Das 2:0 als schmutzig zu bezeichnen, wäre übertrieben, aber wir haben es uns erkämpft“, sagte Luthes Trainer. „Die bessere Mannschaft waren wir nicht.“

Umstrittener Elfmeter zur Führung

Ulrich machte kein Geheimnis daraus, dass neben der guten Leistung von Torhüter Thimo Lindemann auch eine Entscheidung des Schiedsrichters eine „wichtige Rolle“ gespielt habe, um die drei Punkte erneut in Luthe zu behalten. Mit dessen Elfmeterpfiff, dem ein Foul am aufgerückten Verteidiger Simon Lindemann vorausgegangen sein soll, waren die Gäste jedenfalls überhaupt nicht einverstanden. Der eingewechselte Steffen Eickemeier nutzte die Chance für sein nächstes Jokertor – mit dem verwandelten Strafstoß zum 1:0 waren die Luther in der Partie (68.).

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Vor der Pause hatten sie nur zweimal auf das Gehäuse der Döhrener geschossen, die mehr vom Spiel hatten und nach dem Rückstand in einer vergleichbaren Situation im TSV-Strafraum, als David Oltersdorf im Fallen einen Gegenspieler berührte, vergeblich monierten, ebenso einen Elfmeter bekommen zu müssen. Der TSV fightete um seinen Heimnimbus und wurde in der 85. Minute belohnt. Tom Abeln, der sich laut Ulrich „die Hacken abrackerte“, war nach starker Vorarbeit von Kapitän Markus Stockum mit einem Schuss in die kurze Ecke zum 2:0 erfolgreich.

„In der ersten Halbzeit haben wir ein super Spiel gemacht, nur leider das Tor nicht gemacht“, sagte Döhrens Till Uhlig. „Wenn wir unsere Chancen nicht nutzen, müssen wir hier trotzdem 0:0 spielen. Der Schiri war heute nicht unser Freund.“

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