26. März 2019 / 13:47 Uhr

TSV Neu Sankt Jürgen: Vladimir Winschu macht es (fast) wie Serge Gnabry

TSV Neu Sankt Jürgen: Vladimir Winschu macht es (fast) wie Serge Gnabry

Christian Markwort
Weser-Kurier
Erzielte einen sehenswerten Treffer: Vladimir Winschu (rechts)
Erzielte einen sehenswerten Treffer: Vladimir Winschu (rechts) © Wiebke Denker
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TSV-Akteur schnürt gegen die SG Platjenwerbe einen Doppelpack und glänzt dabei mit einem besonders schönen Treffer

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Es war kein Fußball für Feinschmecker, den die SG Platjenwerbe und der TSV Neu Sankt Jürgen geboten haben – letztlich setzten sich die Gäste nach einer deutlichen Leistungssteigerung in Durchgang zwei aber verdient mit 2:1 (0:0) durch. „Es waren katastrophale Platzverhältnisse“, grantelte TSV-Trainer Enrico Berneking mit Blick auf den Rasen auf der variablen Fläche am Moormannskamp. „An Fußballspielen war überhaupt nicht zu denken, es ging alles nur mit langen Bällen.“

Da das allerdings überhaupt nicht das Spiel der technisch versierten Gäste ist, benötigte der TSV beinahe die gesamte erste Hälfte, um sich mit den Verhältnissen anzufreunden. Torlos ging es in die Kabinen, nach Wiederbeginn wechselte Berneking zunächst seine Sechser aus, da beide Spieler bereits verwarnt und rot-gefährdet waren. Anschließend präsentierten sich die Gäste überaus konterstark und effektiv in der Chancenverwertung. Zunächst nutzte TSV-Torjäger Vladimir Winschu einen Ballverlust der Hausherren in der Vorwärtsbewegung, setzte sich im Duell gegen SG-Keeper Tim Schumacher durch und netzte locker ein (51.).

Den zweiten Treffer des Goalgetters hatte sich dann offensichtlich Serge Gnabry vor dem Länderspiel gegen die Niederlande angeschaut – ganz ähnlich wie der deutsche Nationalspieler, „nur nicht ganz so schön“ (Berneking) zog Winschu vom Flügel in die Mitte und drosch die Kugel in den Torwinkel der Gastgeber (78.). „Es war abseits“, haderte SG-Trainer Maik Fiegert, „wenn der Treffer nicht gegeben wird, haben wir vielleicht die Chance auf einen Punkt, so gehen wir trotz guter zweiter Halbzeit als Verlierer vom Platz.“ Allerdings bemängelte Fiegert die „mangelnde Laufbereitschaft“ seiner Spieler und vermisste „den letzten Biss“.

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