11. März 2019 / 11:48 Uhr

TSV Okel dreht Partie bei Jura Eydelstedt nach 0:2-Rückstand

TSV Okel dreht Partie bei Jura Eydelstedt nach 0:2-Rückstand

Thorin Mentrup
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Lutz Schröder konnte mit seinem TSV Okel sehr zufrieden sein, schließlich drehte sein Team beim SV Jura Eydelstedt einen 0:2-Rückstand in einen Sieg.
Trainer Lutz Schröder konnte mit seinem TSV Okel sehr zufrieden sein, schließlich drehte sein Team beim SV Jura Eydelstedt einen 0:2-Rückstand in einen Sieg. © JONAS KAKO
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Kreisligist bleibt nach dem 4:2 in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen

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Dauerregen, am Ende sogar Schnee, ein ganz tiefer Platz und dann ein früher 0:2-Rückstand. Die Fußballer des TSV Okel hätten sicherlich einige Gründe finden können, um eine Niederlage beim SV Jura Eydelstedt zu erklären. Doch das mussten sie gar nicht: Denn die Mannschaft von Trainer Lutz Schröder trotzte allen Widerständen und erkämpfte sich einen 4:2 (1:2)-Sieg. Mit dem zweiten Erfolg im zweiten Punktspiel des Jahres bleibt der TSV in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.

"Man kann vor der gesamten Mannschaft nur den Hut ziehen", war Rico Volkmann, spielender Co-Trainer der Okeler, voll des Lobes für das Team, das gut im Spiel war, aber zweimal bei Standardsituationen des Gegners pennte und nach zehn Minuten einem 0:2-Rücktand hinterherlief. "Da wussten wir gar nicht so richtig, wie uns geschehen war", gab Volkmann zu. Trainer Lutz Schröder konnte den beiden Gegentreffern am Ende sogar etwas Positives abgewinnen: "Vielleicht haben sie uns erst so richtig geweckt. Auf jeden Fall haben wir danach – auch für die Platzverhältnisse – gut Fußball gespielt." Dafür belohnten sich die Okeler durch Marvin Zwiebler, der mit etwas Glück zum Anschluss traf. Eydelstedts Torhüter Manuel Kappe schien den Ball nach einem langen Schlag schon sicher zu haben, das Spielgerät aber rutschte ihm aus den Händen und Zwiebler musste nur noch einschieben (18.).

Okel war wieder zurück – und nun endgültig tonangebend. Schon vor der Pause hätten die Gäste ausgleichen können, wenn nicht sogar müssen. Zwiebler und Volkmann ließen gute Gelegenheiten aus. Doch nach dem Seitenwechsel spielte der TSV groß auf und glich durch Clemens Backhaus' tollen Treffer aus 17 Metern aus (47.). Kurz darauf wurde Volkmann im Strafraum gefoult und verwandelte den Elfmeter kurzerhand selbst zur Führung (54.). Eydelstedt musste nun offensiver werden – und wurde prompt kalt erwischt: Ahmed Khatib schloss einen Konter erfolgreich zum Endstand ab (65.). Schröder wertete den Sieg als Zeichen der Stärke: "Die Mannschaft glaubt an sich und weiß, was sie kann. Deshalb wirft sie so schnell nichts um. Heute hat das Team gewonnen, das den Sieg mehr wollte. Und das waren wir", freute er sich. Die Vier-Punkte-Lücke zum Tabellenzweiten TSV Weyhe-Lahausen kann seine Elf am Mittwoch im Nachholspiel gegen den FC Sulingen II bis auf einen Zähler schließen.

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