05. Mai 2019 / 19:21 Uhr

Sieg mit fadem Beigeschmack: TSV Pattensen schießt VfL Bückeburg mit 5:0 ab

Sieg mit fadem Beigeschmack: TSV Pattensen schießt VfL Bückeburg mit 5:0 ab

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Pattensens Darius Marotzke (links) muss sich gegen Bückeburgs Nils Rinne behaupten.
Pattensens Darius Marotzke (links) muss sich gegen Bückeburgs Nils Rinne behaupten. © deisterpics/Stefan Zwing
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Zweimal Gelb fürs zu langsame Verlassen des Spielfelds - das macht Gelb-Rot. Passiert ist das Darius Marotzke vom TSV Pattensen. Dieser kuriose Platzverweise trübte die Stimmung bei den Platzherren nach dem souveränen 5:0 gegen den VfL Bückeburg.

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Um den Klassenerhalt braucht man sich beim TSV Pattensen keine Sorgen mehr zu machen. Die letzten Zweifel, ein weiteres Jahr für die Landesliga planen zu können, sind nach der gestrigen Partie gegen den VfL Bückeburg ausgeräumt – die Mannschaft von Trainer Torben Zacharias lieferte ein Ergebnis mit Ausrufezeichen und feierte einen 5:0 (3:0)-Heimsieg. In die finalen vier Runden geht sie nun mit einem Elf-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

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Platzverweis für Marotzke ärgert Zacharias

„Grundsätzlich fühlt sich das gut an“, sagte Zacharias, „es hat aber einen faden Beigeschmack.“ Der Trainer ärgerte sich über den Platzverweis für Darius Marotzke, der eine Viertelstunde vor Schluss zeitgleich mit einem VfL-Spieler ausgewechselt werden sollte, nach Ansicht des Schiedsrichters aber nicht schnell genug den Platz verlassen habe – Marotzke sah Gelb, fünf Sekunden später Gelb-Rot. „Dabei war der Bückeburger auch nicht schneller. Beide sind praktisch händchenhaltend rausgegangen“, sagte Zacharias.

Bilder vom Spiel der Landesliga zwischen dem TSV Pattensen und VfL Bückeburg

Bückeburgs Jacob Kühn grätscht gegen den Pattenser Darius Marotzke. Zur Galerie
Bückeburgs Jacob Kühn grätscht gegen den Pattenser Darius Marotzke. ©
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Im Derby beim SC Hemmingen-Westerfeld wird Marotzke somit fehlen, gestern musste der TSV schon auf Armin Tvrtkovic verzichten. Der Stammkeeper, der sich im Training verletzt hatte, wurde von Marten Krause vertreten – allzu viel zu tun bekam er aber nicht. „Der VfL hatte im Prinzip keine echte Torchance“, sagte Zacharias.

Schwedt macht alles klar

Die Pattenser erarbeiteten sich umso mehr Einschussgelegenheiten, Marotzke (20., 43.) und Simon Hinske (35.) sorgten zur Pause schon für eine Vorentscheidung. Can Schwedt machte mit einem Freistoß, der noch abgefälscht wurde (55.), alles klar und legte selbst noch einmal nach (70.).