09. August 2019 / 10:51 Uhr

TSV Plön hat Respekt vor dem Preetzer TSV

TSV Plön hat Respekt vor dem Preetzer TSV

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Kein Handball am Mittwoch: Nach Kopfball von Felix Ziebell (links) haben Dersaus Verteidiger Christopher Kroll (Nr. 6) und der Preetzer Daniel Prost (MItte) die Arme im Luftkampf so weit oben, dass beide Seiten ein (nicht geahndetes) Handspiel beanstanden.
Kein Handball am Mittwoch: Nach Kopfball von Felix Ziebell (links) haben Dersaus Verteidiger Christopher Kroll (Nr. 6) und der Preetzer Daniel Prost (MItte) die Arme im Luftkampf so weit oben, dass beide Seiten ein (nicht geahndetes) Handspiel beanstanden. © Dirk Schneider
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In der Verbandsliga Ost stehen aus Plöner Sicht die drei Kreisderbys im Mittelpunkt. Der TSV Plön empfängt den Preetzer TSV, ASV Dersau ist Gastgeber des Aufsteigers Probsteier SG (beide Sonnabend, 15 Uhr). Zu späterer Stunde lädt VfR Laboe den TSV Stein zum Nachbarschaftstanz (Sonnabend, 17 Uhr).

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„Das wird ein richtig schweres Spiel für beide Mannschaften. Preetz hat richtig Qualität dazu bekommen und 2019 erst ein Spiel verloren“, erklärt Plöns Trainer Danilo Blank, dessen Team den Preetzern im April die einzige Niederlage (3:1) beibrachte. Am Mittwoch präsentierte sich der TSV Plön beim 5:1-Sieg in Schinkel „ganz ordentlich“. „Wir werden aber nachlässig, wenn es gut läuft und erlauben uns einfache Fehler. Das habe ich nicht gern gesehen. Das kann gerade gegen Preetz ins Auge gehen. Preetz ist für mich kein Geheimfavorit mehr, sondern ein Anwärter auf die vorderen Plätze“, meint Blank, der gleich auf fünf Spieler verzichten muss: Timo Falk (gesperrt), Niclas Falk (Prellung) werden ebenso fehlen wie Heiner und Eike Boeck sowie Torben Dittmann (alle ortsabwesend).

Möller: „In den ersten beiden Spielen hat sich gezeigt, dass die Liga ganz eng zusammen gerückt ist.“

Auch der Preetzer TSV muss sein Team nach zwei Siegen in Folge umstellen. Für Angreifer Tobias Nehren, der beim 1:0-Sieg in Dersau einen Strafstoß verschoss, wird Daniel Prost aus dem zentralen Mittelfeld im Sturm aufgeboten. Die vakante Position als Spielmacher wird der 19-jährige Laurids Grohmann einnehmen, der nach Meinung von PTSV-Trainer Andreas Möller trotz seines jugendlichen Alters durchaus das Zeug dazu hat, ein Spiel zu lenken. Der Neuzugang vom TSV Kronshagen ist der Sohn des Ex-Holstein-Profis Ullrich Grohmann und scheint auf dem besten Wege zu sein, in dessen Fußstapfen zu treten. Wieder ins Aufgebot rückt aller Voraussicht nach Nico Claasen, der zuletzt pausierte und auf der linken Mittelfeldseite seine Stärken hat. „In den ersten beiden Spielen hat sich gezeigt, dass die Liga ganz eng zusammen gerückt ist. Man kann sich selbst bei einer Führung in keinem Spiel sicher sein. Das hat man auch gegen Dersau gesehen“, schildert Möller, dessen Team bei zwei Alutreffern des ASV das nötige Glück besaß, um die Partie für sich zu entscheiden.

Die Dersauer, die erst einen Punkt einsammeln konnten, sind im Heimspiel gegen die PSG unter Zugzwang, während der Aufsteiger aus der Probstei sein Verbandsliga-Debüt gibt. „Wir sind total heiß und brennen auf unser erstes Punktspiel“, erklärt PSG-Trainer Karim Youssef, dessen Team aufgrund der großen Anzahl an jungen Spielern, die sich in den Ferien befanden, um die Spielverlegungen bat. „Ein Dank an die Gegner, die uns entgegen gekommen sind. Nun aber muss es auch langsam losgehen“, so der Coach, der jedoch auf die bewährten Spieler Kai Helms (Ernte) und Chikere Popiol (Dienst) verzichten muss. Für Helms wäre Nico Schümann eine Option im Abwehrzentrum, während Eslam Amiri im Angriff zum Einsatz kommen könnte. „Ich habe Dersau bereits beobachtet. Die haben mit Steffen Uhl einen sehr schnellen Mann im Sturm. Gerade vor eigenem Publikum ist Dersau schwer zu spielen“, meint Youssef. Auf die Heimstärke setzt auch ASV-Trainer Matthias Falk, dessen Team im dritten Spiel den ersten Sieg einfahren will.

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