31. August 2018 / 15:00 Uhr

TSV Plön muss gegen Dobersdorf die Leichtfertigkeit abstellen

TSV Plön muss gegen Dobersdorf die Leichtfertigkeit abstellen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Dobersdorfer Coach Thomas Matthies hofft auf eine Überraschung gegen den TSV Plön.
Der Dobersdorfer Coach Thomas Matthies hofft auf eine Überraschung gegen den TSV Plön. © Andre Haase
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Bereits heute steht in der Fußball-Verbandsliga Ost das Plöner Kreisderby zwischen Spitzenreiter TSV Plön und dem Dobersdorfer SV auf dem Programm. Der Preetzer TSV sinnt nach der 0:6-Heimpleite gegen Kronshagen auf Wiedergutmachung beim 1. FC Schinkel. Im Spitzenspiel tritt Aufsteiger VfR Laboe beim MTV Dänischenhagen an.

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TSV Plön – Dobersdorfer SV (heute, 19.30 Uhr)

Plön hat nach nur fünf Spieltagen elf Punkte mehr als der DSV auf dem Konto. „Gerade die Spiele gegen Dobersdorf haben es in sich. Zuletzt haben wir Leichtigkeit mit Leichtfertigkeit verwechselt“, ermahnt Plöns Trainer Danilo Blank seine Spieler, von denen Sören Balk (Urlaub), Jens Henningsen (Studium), Stephan Löffler (Klassenfahrt) und Jonas Bresa (Zehbruch) nicht zur Verfügung stehen. Der Coach ist froh, dass Phillip Sartory und Heiner Boeck für das defensive Mittelfeld wieder dabei sind.

Bei keinem anderen Verein dieser Liga war in der Vorsaison die Diskrepanz zwischen Heim-und Auswärtsbilanz größer als beim Doberdorfer SV. Daheim konnte gepunktet werden, auf fremden Plätzen war die Ausbeute jedoch bescheiden. In der laufenden Spielzeit hat der DSV zuletzt jedoch auch im heimischen Stadion einige Zähler liegen gelassen. Und ausgerechnet jetzt steht das Gastspiel beim verlustpunkfreien Spitzenreiter an. „Wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren“, kündigt DSV-Coach Thomas Matthies an. Hoffnung auf einen Überraschungscoup machen Matthies dabei auch die letzten Auseinandertreffen beider Teams. „Wir waren gegen Plön immer gleichwertig oder sogar besser.“ Verzichten muss der DSV auf Dennis Wedemann, Bastian Matthies und Alexander Klaus.

TSV Stein – SG Bornhöved/Schmalensee (Sbd., 14 Uhr)

Nach zuletzt drei sieglosen Partien will der TSV Stein unbedingt den nächsten Dreier einfahren. „Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Bornhöved wohl eine der Mannschaften sein wird, die gegen den Abstieg spielt. Wir hingegen wollen möglichst schnell die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren. Daher kommt diesem Spiel eine besondere Bedeutung zu. Ein Sieg ist quasi Pflicht“, erklärt Steins Spielertrainer Kristof Schneider. Personell könnte die Situation beim TSV jedoch besser sein. Neuzugang Philip Bruhn, der zuletzt den Sprung in die Startelf schaffte, weilt im Urlaub, wie auch Lasse Harder, Robin Stehlau und Goalgetter Dennis Lühr. Ebenso fehlen Raoul Naleschinski und Jannik Schmid-Lürsdorf.

1. FC Schinkel – Preetzer TSV (Sbd., 15 Uhr)

Nach vier Niederlagen in Folge steht Preetz unter Zugzwang. „Es wurden viele Gespräche geführt. Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Spielerisch sind wir auf einem guten Weg“, sagt PTSV-Trainer Andreas Möller. Mit Torge Jensen, Christopher Boldt, Daniel Prost und Jirka Heine stehen außerdem wieder erfahrene Kräfte zur Verfügung, die den Jüngeren helfen können. Das Zweikampfverhalten jedoch lässt noch zu wünschen übrig. „Das 0:6 gegen Kronshagen war uns eine Lehre“, ergänzt Möller

MTV Dänischenhagen – VfR Laboe (Sbd., 15.30 Uhr)

„Die Qualitäten des MTV Dänischenhagen bestehen in einem kompakten Auftreten und einer ausgeprägten mannschaftlichen Geschlossenheit. Gerade diese Faktoren scheinen in dieser Liga ein ganz wichtiger Faktor zu sein“, meint Laboes Co-Trainer Dominic Kahl vor dem Duell der noch unbesiegten Teams. Zuletzt reichte es für den VfR nur einem torlosen Remis gegen den TSV Stein, doch die Fehler aus dieser Partie wurden analysiert. „Uns fehlten gegen Stein die kreativen Lösungen. Wir müssen daher nicht nur eine solide kämpferische Leistung zeigen, sondern auch mehr Begeisterung an den Tag legen beim Spiel ohne Ball. Nur so werden wir dort bestehen können und in der Lage sein, diese Abwehr zu knacken“, fordert Kahl. Fehlen werden dem Aufsteiger Andre Wieland, Daniel Kahl und Malte Zubke. Fraglich sind die Einsätze von Ramez Malekzadah, Antonio-Marcial Grünwald, Florian Ceynowa und Kapitän Felix Kock.

SG Insel Fehmarn – ASV Dersau (So., 15 Uhr)

Von einem gelungenen Saisonstart spricht ASV-Trainer Roy Meinhard, dessen Team erst im fünften Spiel die erste Niederlage erlitt: „Aber es geht weiter um den Klassenerhalt. Fehmarn ist wohl ein Konkurrent, gegen den wir Punkte sammeln müssen. Aber wenn wir unsere Offensivstärke ausspielen, haben wir gute Karten.“ Die Defensive ist hingegen Dersaus Schwäche. Innenverteidiger Alexander Mischker (Urlaub) fehlt, der Einsatz seines Abwehrpartners Christopher Kroll ist allerdings noch fraglich.

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