28. September 2018 / 06:25 Uhr

TSV Plön sieht sich gegen Topfavorit SVE Comet Kiel als Außenseiter

TSV Plön sieht sich gegen Topfavorit SVE Comet Kiel als Außenseiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christopher Boldt (am Ball) steht dem Preetzer TSV wieder zur Verfügung.
Christopher Boldt (am Ball) steht dem Preetzer TSV wieder zur Verfügung. © Sonja Paar
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Aus Sicht der Plöner Kreisvertreter stehen gleich zwei Spitzenbegegnungen in der Verbandsliga Ost auf dem Programm. Der Tabellendritte TSV Plön empfängt den Spitzenreiter SVE Comet Kiel, und der Tabellenfünfte ASV Dersau ist zu Gast beim Zweiten TSV Kronshagen. Der Preetzer TSV hingegen will mit einem Erfolg gegen die Oberliga-Reserve von Eutin 08 die Abstiegsränge verlassen.

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Kronshagen – Dersau (Sonnabend, 14 Uhr)

Mit einer „ganz schwierigen Aufgabe“ rechnet ASV-Trainer Roy Meinhardt, dessen Team nach starken 60 Minuten gegen Plön mit Selbstvertrauen auflaufen kann. „Wir müssen wie gegen Plön im Kollektiv agieren und die taktischen Vorgaben umsetzen. Keiner erwartet von uns Wunderdinge. Aber das etwas geht, wenn sich alle voll einbringen, haben wir gegen Plön gesehen“, traut Meinhardt seinem Team auch eine Überraschung zu und ergänzt: „In erster Linie wollen wir uns gut verkaufen“. Mittelfeldakteur Christopher Kroll ist wieder fit und soll die Fäden ziehen. Philipp Popal (Urlaub) wird fehlen.

TSV Plön – SVE Comet Kiel (Sonnabend, 14 Uhr)

Seit vier Spielen ist der TSV Plön ohne Sieg. „Wir sind sichtbar verunsichert. Gegen Comet, der für mich der Top-Favorit auf den Titel ist, sind wir klarer Außenseiter“, erklärt Plöns Obmann Christoph Meinzer, der jedoch die Moral seiner Mannschaft lobt. Gegen Laboe (2:2) und gegen Dersau (1:1) kam Plön nach Rückstand wieder zurück. „Allerdings machen wir furchtbar viele Fehler. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass wir das Spiel nun nicht machen müssen“, freut sich Meinzer über die Rückkehr von Sören Balk und Jonas Bresa, die dem Mittelfeldspiel mehr Struktur geben sollen

Preetzer TSV – Eutin 08 II (Sonnabend, 15.30 Uhr)

Erleichterung beim PTSV, der mit dem 2:0-Erfolg beim FC Kilia Kiel den zweiten Sieg im dritten Spiel landete und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht verloren hat. „Es war ganz wichtig, dass wir trotz der großen personellen Probleme die Punkte geholt haben. Wir haben uns stabilisiert. Ich sehe einen Aufwärtstrend“, glaubt PTSV-Trainer Andreas Möller, der wieder auf vier erfahrene Spieler zurück greifen kann. Helge Bauck im Zentrum, Innenverteidiger Daniel Prost sowie Außenspieler Moritz Bremer und Angreifer Christopher Boldt sind Schlüsselspieler. „Bleibt unsere Fehlerquote niedrig, ist auch gegen die Wundertüte Eutin was drin“, so Möller.

Stein – Kilia Kiel (Sonnabend, 14 Uhr)

Nach dem Triumph bei der SG Insel Fehmarn steht für den TSV Stein nun das nächste Sechs-Punkte-Spiel an. „Da wir zu Hause spielen, sind wir vermutlich sogar leichter Favorit“, meint Steins Spielertrainer Kristof Schneider, der jedoch ausdrücklich davor warnt, den Kontrahenten zu unterschätzen. „Kilia hat bis dato doch recht merkwürdige Ergebnisse erzielt. Auf der einen Seite haben sie deutliche Niederlagen kassiert, konnten in dieser Saison jedoch aber auch einige kleine Achtungserfolge verbuchen. Nichtsdestotrotz ist ein Sieg für uns Pflicht, wenn wir in der Abstiegsfrage nicht mit in der Verlosung sein wollen“, so Schneider. Wieder in den Kader zurückkehren werden Cedric Gnauck, Manuel Schwenn und Felix Wagner. Ausfallen könnte jedoch Lasse Harder, dem Knieprobleme zu schaffen machen.

Rot-Schwarz Kiel – Dobersdorf (Sbd., 16 Uhr)

„Wir singen Weiß, wir singen Blau, wir singen Weiß-Blau DSV“, skandierten die Akteure des Dobersdorfer SV nach den jüngsten Erfolgen gegen den 1. FC Schinkel und den TSV Malente. Gejubelt werden soll nun auch bei Rot-Schwarz Kiel, die zuletzt jedoch mehrere Kantersiege einfuhren und derzeit die torgefährlichste Mannschaft der Liga stellt. „Ich erwarte die Gastgeber zwar stürmisch, doch wenn wir hinten stabil stehen und Nadelstiche setzen können, dann haben wir sicherlich Chancen. In der Defensive ist Rot-Schwarz durchaus verwundbar“, meint DSV-Coach Thomas Matthies. „Im letzten Jahr haben wir dort äußerst knapp verloren. Diesmal wird sicherlich die Tagesform entscheiden“, rechnet Matthies mit einer Partie auf Augenhöhe. Die personellen Vorausetzungen sind jedenfalls günstig, denn mit Marcel Gonda und Rasmus Bach stehen zwei weitere Alternativen zur Verfügung. Fehlen wird lediglich Dennis Wedemann.

Malente – Laboe (Sonntag, 15 Uhr)

Beim VfR Laboe sieht man sich trotz des soliden Saisonverlaufs bereits ein wenig unter Zugzwang. „ Wir haben jetzt seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen und werden daher alles daran setzen, dass wir beim Tabellenletzten nun einen Auswärtsdreier holen“, sagt Laboes Co-Trainer Dominic Kahl. „Wir kennen den Gegner zwar nicht, aber wir werden auf der Hut sein. Zum Unterschätzen gibt es keinen Grund. Schon gar nicht als Aufsteiger“, ergänzt Kahl. Definitiv verzichten muss der VfR auf Dennis Hegewald und Torhüter Rene Reinke. Ebenso nicht im Kader sein wird Florian Ceynowa (jetzt Rasch/Flitterwochen). Einige Fragezeichen gibt es noch in der Defensive des Aufsteigers. Steven Kühl ist angeschlagen, Felix Kock hat Schmerzen am Knöchel.

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