29. August 2019 / 09:27 Uhr

TSV Russee bringt KMTV-Frauen in Nöte

TSV Russee bringt KMTV-Frauen in Nöte

Anja Kühl
Kieler Nachrichten
Schwerstarbeit für Meister KMTV: Hier verfolgt Nadine Stoffels (links) die ballführende Russeerin Inga Schmidt.
Schwerstarbeit für Meister KMTV: Hier verfolgt Nadine Stoffels (links) die ballführende Russeerin Inga Schmidt. © Nils Göttsche gts
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Auftakt in Kaltenkirchen: Kilia punktet und schreibt Vereinsgeschichte – Rot-Schwarz ohne Chance

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KMTV – TSV Russee 3:2 (2:1)

Meister und Aufsteiger präsentierten ein intensives Derby, dem es an nichts fehlte. Beide Teams legten direkt auf Betriebstemperatur los, vorsichtiges Abtasten: Fehlanzeige! Russee ließ sich durch die frühe 2:0-Führung (12., Koch; 17. Kohnen) des Lokalrivalen nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter couragiert und mutig nach vorn. Zweimal kam Russee wieder ran, zweimal trafen Russeer Routiniers: Eve Saine per Alleingang auf Bannas‘ Tor (39.), später war es Sandra Lascano (60.) die nach maßgenauer Hereingabe durch Laura Bahr ihr Team prompt nach dem 3:1 aus Sicht des KMTV (58., Klopp) noch einmal ins Spiel brachte.

Das Spiel im Video

„Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, mit dem Auftritt meines Teams hingegen sehr“, lobte Russee-Coach Oliver Axt sein Team und trauerte einem „eigentlich verdienten Punkt“ hinterher. Trainer-Kollege Stephan Mordhorst auf KMTV-Seite feierte einen Einstand nach Maß nach „einem harten Stück Arbeit“.

KMTV: Bannas – Hermanns, Koch (46. Jensen), Östermann (33. Klopp), Hofmann, H. Östermann, Stöhr, Nommels, Steding, Jahnke, Marcinkowski (33. Stoffels); TSV Russee: Oberst – I.L. Schmidt (60. Schneider), Bunte, Prüß, Bahr, Montag, Köper (76. S-L. Schmidt), Drumm (54. Meyer), Petersen, Saine, Lascano.

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SSC Hagen Ahrensburg – RS Kiel 2:0 (2:0)

Rot-Schwarz sah zum Saisonauftakt keine Sonne. Nach zwei individuellen Fehlern, die Ahrensburg eiskalt nutzte, war das Spiel nach fünf Minuten und dem 2:0 entschieden. Rot-Schwarz kam gegen die gegnerische Verteidigung nicht an, produzierte keinen wirklichen Torschuss in 90 Minuten, so dass Coach Kim Liebert anerkennen musste, dass nichts lief, wie es laufen sollte. „Alles muss besser werden, aber wir wissen, dass wir es viel besser können.“

RS: Duwensee – Thiessen (40. Rohwedder), Gnutzmann, Matthiessen, Ihrens, Thode, Prusinowska, Herfet (37. Ebert), Mendel, Tietz, Petersen.

FC Kilia Kiel – Neuenbr./Rethw. 2:2 (0:2)

„Wir haben mit diesem Punkt Geschichte für den Frauenfußball beim FC Kilia geschrieben“, frohlockte Coach Sascha Hackfurth über den ersten Punkt in der höchsten Landesklasse. Nach ängstlichem Beginn und frühem 0:2-Rückstand zeigte der Aufsteiger in Durchgang zwei ein anderes Gesicht, wurde mutiger und druckvoller. Die erhöhte Schlagzahl lohnte sich. Kilia überrumpelte Neuenbrook, binnen neun Minuten (53., 62.) glich Offensivakteurin Hilke Kruse aus. In der Schlussphase mussten beide Mannschaften dem hitzebedingten Substanzverlust Tribut zollen, nach Neuenbrooker Chancen in der Schlussphase holte Kilia den Punkt mit selbst erarbeitetem Glück.

FC Kilia: Wittig – Kämpf (59. Niesing), Möller, Dreier, Schulze, Damman (29. Prediger (80. Huremovic)), Bichmann, Dorn, Berner, Höhe, Kruse (45. Jenkwitz).

von Anja Kühl

Die besten Torjäger in Schleswig-Holstein aus der Saison 2019/2020 (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 11. November 2019

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