30. April 2018 / 15:45 Uhr

TSV Schilksee kassiert halbes Dutzend 

TSV Schilksee kassiert halbes Dutzend 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Laurynas Kulikas bereitete der TSV-Abwehr Kopfzerbrechen. Hier klärt Chris Jastrzembski (Nr. 6) gegen den dreifachen Torschützen der KSV Holstein II.
Laurynas Kulikas bereitete der TSV-Abwehr Kopfzerbrechen. Hier klärt Chris Jastrzembski (Nr. 6) gegen den dreifachen Torschützen der KSV Holstein II. © Uwe Paesler
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Oberliga: Holstein II effektiv – Niederlagen für Wankendorf und VfR – Inter Türkspor kontrolliert PSV souverän

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Das Abstiegsgespenst hat den PSV Neumünster in der Fußball-Oberliga SH fest im Griff. Die Polizisten verloren am Freitagabend bei Inter Türkspor Kiel deutlich mit 0:3. Der Abstand auf den sicheren Platz zwölf beträgt vier Punkte. Dort thront weiterhin der TSV Schilksee, der im Derby bei Holstein Kiel II eine 2:6-Niederlage einstecken musste. Niederlagen gab es auch für den VfR Neumünster (0:2 in Heide) und den bereits abgestiegenen TSV Wankendorf.

Holstein Kiel II – TSV Schilksee 6:2

„Anfangs war es etwas wild. Wir haben heute lange auf Sparflamme gekocht“, konstatierte KSV-Coach Ole Werner nach dem Kantersieg. 45 Minuten lang tat sich seine Elf gegen den Abstiegskandidaten TSV Schilksee jedoch äußerst schwer. Schilksees Okan Erkocu scheiterte aus drei Metern an KSV-Keeper Finn-Niklas Kornath (13.). Auf der Gegenseite ließen sowohl Laurynas Kulikas (14.) als auch Tim Siedschlag (20.) gute Torchancen aus. So durften die Gäste als erstes jubeln. Yannik Jakubowski traf nach schnellem Umschaltspiel zum 0:1 (23.). Doch die Jungstörche berappelten sich. Maurice Knutzen glich im zweiten Versuch mit dem Knie aus, nachdem TSV-Torwart Sven Steingräber seinen Kopfball noch entschärfen konnte (28.). Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. Philipp Sanders Schuss ans Lattenkreuz legte Siedschlag mit dem Kopf auf Manuel Janzer ab, der nur noch einschieben brauchte (52.). Kulikas erhöhte aus der Drehung auf 3:1 (70.). Doch Schilksee wehrte sich, verkürzte durch Joker Franko Milbradt auf 2:3 (75.). „Dann geht uns leider die Puste aus. Wir haben lange taktisch gut dagegen gehalten“, sagte Schilksees Coach Daniel Sahre. Zwei Mal Kulikas (80./88.) und Siedschlag (82.) trafen zum deutlichen Endstand.

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TSV Friedrichsberg-B. – TSV Wankendorf 4:1

Die Hundert ist voll: Als Sönke Dopperphul nach 84 Minuten zum 4:1-Endstand einschob, hatten die Friedrichsberger nicht nur Revanche für die 2:4-Hinspielpleite genommen, sondern dem Aufsteiger auch noch das 100. Gegentor der Saison eingeschenkt. „Zehn davon gehen auf das Konto von Weiche 08 II. Das sagt wohl alles“, erklärte TSVW-Coach Olaf Weick vor dem Nachholspiel am 1. Mai um 15 Uhr gegen die Flensburger im Jahnstadion. Friedrichsberg erwischte einen Blitzstart. Bereits nach zwei Minuten köpfte Christoph Hagge einen Eckball zum 1:0 ein. „Unsere taktischen Überlegungen waren sofort über den Haufen geworfen“, ärgerte sich Weick. Seine Elf hatte den frühen Schock gerade verdaut, da wurde sie eiskalt ausgekontert. Cedric Nielsen lief der TSV-Abwehr davon, umkurvte Wankendorfs Keeper Dennis Holstein und markierte das 2:0 (32.). Tjorven Spielers Anschlusstor zum 2:1 per Foulelfmeter (38.) war nicht mehr als ein Strohfeuer.

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Heider SV – VfR Neumünster 2:0

Die Bäume wachsen für die Veilchen nicht in den Himmel. Beim HSV kassierte der VfR die zweite Niederlage in Folge. „Das gehört zum Lernprozess. Wir waren einfach nicht frisch genug“, gestand VfR-Co-Trainer Mariko Gräfe. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Doch VfR-Keeper Christopher Newe stand einem HSV-Torerfolg im Wege, als er einen Foulelfmeter von Alex Hardock (20.) parieren konnte. Kurz vor der Pause erwischte es die Yilmaz-Elf doch. Nach einem Freistoß zirkulierte der Ball in der VfR-Box wie die Kugel im Flipperautomaten. Hardock schaltete am schnellsten – 1:0 (45.). Der HSV blieb am Drücker. Nach einem vermeintlichen Handspiel traf Leif Hahn per Strafstoß zum 2:0 (80.). VfR-Angreifer Tarik Alioua sah kurz vor dem Ende nach Foul die Rote Karte (88.). „Die war überzogen“, ärgerte sich Gräfe über den Platzverweis.

Von der Oberliga bis zur Kreisliga: Das sind die Top-Torjäger in der Region (Stand: 28. Mai 2018):

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Inter Türkspor Kiel – PSV Neumünster 3:0

Mit langen Ballpassagen und permanenten Seitenwechseln zeigte sich Türkspor geduldig, ehe Diagonalpässe auf die Flügel Löcher in die Abwehr der Gäste rissen. Alban Jasari tankte sich so zum Fünf-Meter-Raum durch, narrte zwei Neumünsteraner und schob zum 1:0 ein (7.). Fünf Minuten später sorgte Erdogan Cumur per Handelfmeter für das 2:0. Als PSV-Torwart Joe Gabriel eine Rückgabe unter Druck am Torraum kerzengerade in die Luft schlug, reagierte Jasari am schnellsten. Entschlossen stieg der Inter-Akteur zum Kopfball hoch und drückte zum 3:0 ein (15.). „Das Spiel war schnell entschieden. Das erste Tor haben wir hergeschenkt. Der Handelfmeter war eher fraglich und das dritte ein Torwartfehler. In der zweiten Halbzeit waren wir besser“, meinte PSV-Trainer Maik Gabriel. Inter hätte durch Spend Meshekrani (36.) und Cumur erhöhen können. Ansonsten kontrollierten die Platzherren, die nach dem Wechsel einen Gang zurückschalteten, die Partie. „Wir wollten zu Null spielen. Das ist uns gelungen, und vorne haben wir die Tore gemacht“, war Inter-Coach Ozcan Atasoy zufrieden.

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