17. August 2018 / 12:23 Uhr

TSV Schilksee und Inter Türkspor Kiel sehen sich in der Außenseiterrolle

TSV Schilksee und Inter Türkspor Kiel sehen sich in der Außenseiterrolle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Schilkseer Trainer Daniel Sahre fordert in Heide „eine Reaktion“.
Der Schilkseer Trainer Daniel Sahre fordert in Heide „eine Reaktion“. © Sönke Ehlers
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Der TSV Schilksee hat den Sprung ins Tabellen-Mittelfeld der Fußball-Oberliga bei der 0:3-Schlappe gegen Bordesholm verpasst. Weiter geht es am Sonnabend beim Spitzenreiter Heider SV. Auch Inter Türkspor steht vor einer hohen Auswärtshürde. Am Freitagabend um 18.30 Uhr ist der Weiche Flensburg 08 II Gastgeber.

Heider SV – TSV Schilksee (Sbd., 14 Uhr)

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Der TSV Schilksee ist von Aufsteiger TSV Bordesholm geerdet worden. Drei Spiele, kein Sieg – die Tabelle weist die Wahrheit eines Tabellen-14. aus. „In Heide erwartet keiner etwas von uns. Vielleicht liegt uns diese Rolle besser“, hofft Schilksees Coach Daniel Sahre auf einen Auswärtscoup an der Westküste. Gleichzeitig fordert er „eine Reaktion“ auf die 0:3-Niederlage ein, bei der ihm vor allem 20 Anfangsminuten sauer aufstießen: „Da waren wir ängstlich, geradezu gehemmt. Vielleicht haben wir uns zu viel Druck gemacht, gewinnen zu müssen. Über die Außen kam wir zu selten in die gefährlichen Räume.“ Einen Lichtblick gab es dennoch zu verzeichnen: Philipp Spohn feierte in den letzten 30 Minuten sein Debüt im TSVS-Dress. Mit dem Mittelfeldtandem Spohn und Rezan Acer gewann das Schilkseer Kurzpassspiel deutlich an Struktur und Zielstrebigkeit. „Da sind Automatismen vorhanden“, freute sich Sahre über seinen Neuzugang.

Weiche Flensburg 08 II – Inter Türkspor (Freitag, 18.30 Uhr)


Inter hat zwar einen Punkt mehr auf dem Konto und rangiert in der Tabelle zwei Plätze vor den Flensburgern. Doch Türkspor-Trainer Özcan Atasoy erklärt Weiche zum Favoriten. Im Vorjahr verloren die Kieler beide Partien, spielerisch gehört die Regionalliga-Reserve zu den besten Teams der Oberliga. „Das hat auch Vorteile für uns“, meint Atasoy und ergänzt: „Wir müssen nicht das Spiel machen. Vielleicht finden wir so unsere Sicherheit zurück.“ Türkspor fehlte in den ersten Spielen die Leichtigkeit. Auch erfahrene Spieler zeigten ungewohnte Unsicherheiten. „Es ist auch eine Kopfsache. Wir arbeiten daran“, so Atasoy, der auf Chris Schimming (Rücken) und Aladji Barrie (gesperrt) verzichten muss. Dafür stehen Coskun Yamak, Shpend Meshekrani und Driton Gashi (nach Sperre) wieder zur Verfügung.

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