11. Juni 2019 / 16:29 Uhr

TSV Schilksee und SG Neustrand könnten duch Verzicht auf Startrecht noch für Verschiebungen sorgen

TSV Schilksee und SG Neustrand könnten duch Verzicht auf Startrecht noch für Verschiebungen sorgen

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Beabsichtigt mit dem TSV Schilksee in der Landesliga zu spielen: TSVS-Coach Lars Dubau.
Beabsichtigt mit dem TSV Schilksee in der Landesliga zu spielen: TSVS-Coach Lars Dubau. © Uwe Paesler
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Das bisherige Aufstiegspuzzle für die Fußball-Landes- und Verbandsligen hat sich am Pfingstwochenende mit den finalen Entscheidungen in den Aufstiegsspielen zu einem vollständigen Bild komplettiert.

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Der Aufstieg des Heider SV aus der Oberliga in die Regionalliga Nord hat für manchen Verein zusätzlich den „Sprung nach oben“ ermöglicht. Nachrücker könnte es noch geben, falls beispielsweise der Oberliga-Absteiger TSV Schilksee keine Mannschaft mehr aufbieten kann und nicht für die Landesliga melden wird.

Von der Anzahl her sind die beiden Landesliga-Staffeln (Schleswig und Holstein) zunächst komplett. Offen bleibt für die meisten Vereine, welcher Staffel sie nach den Berechnungen durch die SHFV-Software unter Berücksichtigung von Fahrtstrecken zugeteilt werden. Tendenziell könnten die Oberliga-Absteiger TSV Schilksee in die Schleswig- und der VfR Neumünster in die Holstein-Staffel kommen. Für die Landesliga-Aufsteiger TSV Kronshagen und SVE Comet Kiel könnten die Auswärtsfahrten eher in den Norden gehen. Sollte der TSV Schilksee nicht in der Landesliga antreten, würde der SV Tungendorf als bisher gescheiterter Teilnehmer der Aufstiegsrunde der Verbandsliga-Zweiten sogar noch in die Landesliga nachrücken können.

Offen bleibt für viele Vereine, in welcher Staffel sie spielen

Wenn die neue SG Neustrand (gebildet aus dem zurückgezogenen Oberliga-Landesmeister NTSV Strand 08 und dem Kreisligisten TSV Neustadt) dann auch noch auf ihr Startrecht verzichten sollte, könnte der Sieger der vorerst abgebrochenen Aufstiegsrunde der Verbandsliga-Dritten (TuS Rotenhof oder SSC Hagen Ahrensburg) ebenfalls neuer Landesligist werden.

Auch die aus der Landesliga abgestiegenen Büdelsdorfer TSV und TSG Concordia Schönkirchen dürften ebenso wie die in die Verbandsliga aufgestiegenen Kreisligisten Wiker SV, Inter Türkspor Kiel II, TSV Vineta Audorf und TSV Flintbek gespannt auf die SHFV-Software blicken, welcher Verbandsliga-Staffel (Ost oder West) sie „zugelost“ werden. Ex-Landesligist TSV Wankendorf wird nicht mehr eigenständig antreten, sondern mit der SG Bornhöved/Schmalensee verbunden unter dem neuen Namen FSG Saxonia in der Verbandsliga auflaufen.

Grundsätzlich stehen die Teilnehmer der Landes- und Verbandsligen damit fest. Es bleiben allerdings die Fragezeichen hinsichtlich der Staffeleinteilungen und eventueller Nichtmeldungen durch den TSV Schilksee und/oder der SG Neustrand.

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