23. April 2018 / 13:10 Uhr

TSV Schilksee verschläft die erste Halbzeit

TSV Schilksee verschläft die erste Halbzeit

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
... und zieht entschlossen an ihm vorbei in Richtung Flensburg-Strafraum.
Berg Pekgür (TSV Schilksee, re.) zieht an Thomas Carstensen (SC Weiche Flensburg 08 II, li.) vorbei. © Uwe Paesler
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Holstein Kiel hadert nach Unentschieden beim SV Todesfelde mit zwei Ecken

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Der NTSV Strand marschiert in der Fußball-Oberliga einsam Richtung Meisterschaft. Die Strandpiraten siegten trotz einem 0:1-Rückstand gegen den TSB Flensburg mit 2:1 und profitierten zusätzlich vom 2:2 des Verfolgers Holstein Kiel II beim SV Todesfelde. Ins große Verfolgerfeld haben sich auch der VfR Neumünster und Inter Türkspor Kiel, die sich 1:1 trennten, eingruppiert. Wie ein Sieg fühlte sich hingegen das 0:0 des TSV Wankendorf gegen den Heider SV an. Im Abstiegskampf kassierten der TSV Schilksee und der PSV Neumünster hingegen Niederlagen gegen Spitzenteams.

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TSV Schilksee – SC Weiche Flensburg 08 II 2:4

Zum Pausenpfiff mussten Schilksees Anhänger das Schlimmste befürchten. Ihre Mannschaft arbeitete defensiv ganz schwach und spielte den Flensburgern in die Karten. Die Gäste zogen ein schnelles Umschaltspiel auf und konterten die Hausherren gnadenlos aus. Sebastian Kiesbye (7., 36.), Maximilian Waskow (21.) sowie Marco Nagel (40.) hatten den SC Weiche im ersten Durchgang locker mit 4:0 in Führung gebracht und damit für die Vorentscheidung gesorgt. „Mit dem Ball lief es in der ersten Halbzeit gut, gegen den Ball aber schlecht“, wusste TSVS-Coach Daniel Sahre um die Ursache des klaren Rückstandes. In der zweiten Spielhälfte lief es besser für die Heimelf. „Da klappte es so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Flensburger mussten gegen uns mehr investieren“, war Sahre zufriedener mit der Präsentation seiner Elf. Berg Pekgür ließ mit dem 1:4 (59.) wieder hoffen, doch mehr als einen zweiten Treffer (81.) konnten er und seine Teamkollegen nicht produzieren.

Die Begegnung TSV Schilksee gegen SC Weiche Flensburg 08 II in Bildern:

Moses Ogodogbo (Mitte/TSVS) streckt sich gegen Davin Thomsen (li.) nach dem Ball. Zur Galerie
Moses Ogodogbo (Mitte/TSVS) streckt sich gegen Davin Thomsen (li.) nach dem Ball. ©

SV Todesfelde – Holstein Kiel II 2:2

„Zwei Ecken haben uns den Dreier Punkte gekostet“, haderte KSV-Coach Ole Werner mit der Punkteteilung in Todesfelde. Ansonsten hatte er ausnahmslos Lob für sein junges Team ohne Ligaunterstützung übrig: „Wir haben es selten so gut beim SVT gemacht wie heute“, so Werner. Die Jungstörche hatten schon durch Timo Barendt (16.) die Führung auf dem Fuß, doch diese sollte erst kurz vor der Halbzeit Realität werden. Einen schulbuchmäßigen Konter schloss Julius Alt nach Ablage von Felix Niebergall zum 1:0 (37.) ab. Und es kam noch besser: Laurynas Kulikas köpfte eine Braun-Flanke aus elf Metern zum 2:0 (44.) ein. Der Stimmungsdämpfer folgte kurz nach Wiederanpfiff, als Ex-Profi Kai-Fabian Schulz einen Eckball aus dem Gewühl zum Anschlusstor über die Linie stocherte (47.). 30 Minuten später jubelte Schulz erneut, nachdem er einen Eckball per Kopfball zum 2:2 (77.) eingenickt hatte. Philipp Sander und Felix Niebergall vergaben in der Nachspielzeit mit zwei ungenutzten Großchancen den Störche-Sieg.



PSV Neumünster – SV Eichede 1:4

Von der Oberliga bis zur Kreisliga: Das sind die Top-Torjäger in der Region (Stand: 28. Mai 2018):

OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 35 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga.  Zur Galerie
OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 35 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga.  ©

„Uns fehlte die geistige Frische, um Eichedes unfassbares Tempo mitzugehen. Nach dem 1:2 haben wir kein Bein mehr an den Boden bekommen“, gestand PSV-Coach Maik Gabriel nach der deutlichen 1:4-Schlappe, die seine Elf weiter im Tabellenkeller festkettet. Dabei wusste der PSV in der Anfangsphase durchaus zu gefallen. Nach einer Sankowski-Flanke behauptete Torben Czekay den Ball, wurde aber im Abschluss entscheidend gestört. Den Rebound verwertete Paul Sachse mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 1:0 (6.). Danach war es vorbei mit der Herrlichkeit der Polizisten. Der SVE zeigte sich gnadenlos in der Chancenverwertung. Torge Maltzahn drehte mit einem Doppelpack (22./28.) das Ergebnis auf 1:2. Der PSV war Zuschauer im eigenen Stadion und begnügte sich nach der Halbzeit bei den beiden Treffern von Christian Peters (57./73.) mit der Statistenrolle. „Wir haben einfach nicht mehr stattgefunden“, so Gabriel zur Leistung seiner Mannschaft im zweiten Durchgang.

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